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Jemen und Somalia: Obama will kein militärischen Engagement

US-Präsident Barack Obama hat bekräftigt, dass die USA keine Soldaten in den Jemen oder nach Somalia senden wollen.

US-Präsident Barack Obama hat bekräftigt, dass die USA keine Soldaten in den Jemen oder nach Somalia senden wollen. Die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan bleibe das Zentrum der Aktivitäten von El Kaida, betonte Obama laut am Sonntag veröffentlichten Auszügen aus einem Interview des Magazins "People".

Der Präsident räumte zugleich ein, dass der Ableger der Terrororganisation im Jemen, "ein ernsteres Problem" geworden sei. Er schließe in einer so komplexen Welt niemals eine Möglichkeit aus. In Ländern wie dem Jemen und Somalia sei es am effektivsten, mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten. Nach dem fehlgeschlagenen Flugzeug-Anschlag von Detroit zu Weihnachten war bekanntgeworden, dass der verhinderte Attentäter im Jemen Kontakte zu El Kaida hatte.

Zuvor hatten sich bereits US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen und US-General David Petraeus gegen US-Soldaten im Jemen ausgesprochen. Auch der Terrorismusexperte des US- Heimatschutzministeriums, John Brennan, hatte erklärt, die USA hätten zurzeit keine Pläne zur Entsendung amerikanischer Soldaten in den Jemen.

DPA / DPA