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Krise mit Russland Biden irritiert mit Ukraine-Aussage

Sehens Sie im Video: Biden irritiert mit Ukraine-Aussage


Mitten im Ukraine-Konflikt sorgt US-Präsident Joe Biden mit einer Aussage für Verwirrung. Auf einer Pressekonferenz in Washington sagte der 79-Jährige: "Russland wird im Falle einer Invasion zur Rechenschaft gezogen werden. Und es hängt davon ab, was sie dort machen. Es ist eine Sache, wenn es sich um eine kleine Aggression handelt, und wir uns darüber streiten, was wir tun und was wir nicht tun; oder wenn sie tatsächlich das tun, womit sie mit ihren an der Grenze stationierten Streitkräften in der Lage sind. Es würde für Russland eine Katastrophe bedeuten, wenn sie weiter in die Ukraine eindringen. Unsere Verbündeten und Partner sind bereit, Russland und der russischen Wirtschaft schwer zu schaden." Seine europäischen Amtskolleginnen und Amtskollegen hatten stets betont, dass die Integrität der ukrainischen Grenzen über allem stünde. Bidens Aussage suggeriert, dass ein Einfall russischer Streitkräfte bereits unumgänglich sei und dass es unterschiedliche Reaktionen des Westens geben werde. Seine Sprecherin beschwichtigte nach seiner Rede. In der Erklärung hieß es, jeder Grenzübertritt russischer Soldaten werde eine "schnelle, starke und geeinte Reaktion" der USA und der Verbündeten zur Folge haben. Auch jedes nicht-militärische Vorgehen wie Cyberangriffe oder paramilitärische Einsätze würden "eine entschlossene, reziproke und geeinte Antwort" auslösen. US-Außenminister Anthony Blinken ist bereits in Europa, um sich mit seinen europäischen Amtskolleginnen und Kollegen zu beraten. Russland hat vor der ukrainischen Grenze etwa 100.000 Soldaten zusammengezogen. Westliche Staaten warnen seit Wochen, dass ein Einmarsch schwerwiegende Folgen haben würde. Die Regierung in Moskau weist Invasionspläne zurück. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums seien es gemeinsame Übungen mit Belarus für die Abwehr eines möglichen Angriffs von außen.
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Das sorgte für Stirnrunzeln: US-Präsident Joe Biden hat bei einem möglichen russischen Angriff auf die Ukraine zwischen einem Grenzübertritt und einer größeren Invasion unterschieden.

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