Ausschuss zum Kapitolsturm Lüge, Untätigkeit und Abzocke: Donald Trump und die Chronik eines gescheiterten Staatsstreichs

Donald Trump am 6. Januar
Donald Trump bei seiner Rede vor dem Weißen Haus am 6. Januar 2021.
© Jacquelyn Martin/AP / DPA
Nach acht, teilweise erschreckend spektakulären Anhörungen pausiert in Washington der Untersuchungsausschuss zum 6. Januar. Erschreckend eindeutig ist auch die Zwischenbilanz: Ex-US-Präsident Donald Trump wollte den Staatsstreich – um jeden Preis.

Der Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Attacke am 6. Januar 2021 hatte mehr als zehn Monate hinter verschlossenen Türen Hunderte Zeugen befragt. Vor fünf Wochen starteten dann die öffentlichen Anhörungen, die inszeniert sind wie ein TV-Event. Nun ruht die Arbeit für einige Wochen. Was bisher bekannt geworden ist, ist ein erschreckendes Bild rund um die Ereignisse vor anderthalb Jahren.

Anhänger des abgewählten Präsidenten hatten Anfang vergangenen Jahres gewaltsam den Parlamentssitz in der Hauptstadt Washington gestürmt. Dort war der Kongress damals zusammengekommen, um Bidens Wahlsieg zu zertifizieren. Am Rande der Krawalle kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist.


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