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Kleinparteien nach der Wahl: Diese Zwerge sitzen im Europaparlament

Die Prozenthürde ist weg, auch skurrile Kleinstparteien hatten eine Chance bei der Europawahl. Auweia, wer hat es da bloß ins Parlament geschafft? Wir verraten es Ihnen.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Drei-Prozent-Hürde abgeschafft. Deswegen konnten jede Menge skurrile Kleinparteien einen Sitz im Europarlament ergattern. Vielen Dank auch, Karlsruhe! Aber wer hat's denn nun geschafft?

Diese Gänseschmuser:

Die Tierschutzpartei will ab sofort gegen Chlor-Hühnchen und Genmais eintreten, aber für "Bio-vegane Landwirtschaft". Guten Appetit.
Sitze: 1

Diese Familienfanatiker:

Das Wahlprogramm der Familien-Partei hat Helen Lovejoy bei den "Simpsons" sehr schön zusammengefasst: "Kann denn nicht ein einziges Mal jemand an die Kinder denken?!"
Sitze: 1

Diese Schlafmützen:

Sommerzeit? Winterzeit? Keins von beidem? Gute Fragen, ÖDP. Aber wir kreuzen dann mal "Mir ist es egal" an.
Sitze: 1

Diese Flitzpiepen:

Die Piraten würden wohl gern den Kevin Großkreutz machen - aber immer diese Überwachung!
Sitze: 1

Diese Ekelpakete:

Der Ex-Chef chillt auf Mallorca und einer seiner alten Nazikumpels darf bald in Brüssel sitzen. Pfui.
Sitze: 1

Diese Schlaumeier:

"Nachdenken hilft fast immer weiter", lassen uns die Freien Wähler wissen. Und für alle anderen Fälle gibt es euch, oder was? Ach du Kacke...
Sitze: 1

Dieser Komiker:

Martin Sonneborn zieht für Die Partei ins Europaparlament ein. Er bereitet aber bereits seinen Rücktritt vor, damit der nächste Parteifreund mal im Brüsseler Luxus baden kann. Er wolle die EU melken "wie ein kleiner südeuropäischer Staat", sagt der Satiriker.
Sitze: 1

Und die FDP:

Ja, die existieren wirklich noch.
Sitze: 3

tim