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Innenpolitische Krise: 22 Tote bei Feuergefechten in Mazedonien

Monatelang schwelte in Mazedonien eine schwere innenpolitische Krise. Über die Grenzen des Landes hinaus hat dies kaum jemanden gekümmert. Wer kann jetzt eine Eskalation verhindern?

Sondereinsatzkräfte eilen zum Einsatzort in Kumanovo

Sondereinsatzkräfte eilen zum Einsatzort in Kumanovo

Kriegsähnliche Bilder in der mazedonischen Stadt Kumanovo: Die Polizei geht mit Panzerwagen und der Spezialeinheit "Tiger" gegen Albaner vor, die mit Maschinengewehren und Granaten bewaffnet sind. "Terroristen aus einem Nachbarland" seien das, sagt Innenministerin Gordana Jankulovska. Aber sie hätten auch starke Unterstützung der örtlichen albanischen Bevölkerung, räumt sie ein.

Die offiziell gemeldeten 22 getöteten und Dutzende Verletzte sind nur eine erste Opferbilanz. Seit dem Morgen seien acht Polizisten und 14 Bewaffnete getötet worden. Zudem seien 37 Polizisten bei dem Einsatz verletzt worden, der in Kürze beendet werde, sagte der Innenministeriumssprecher Ivo Kotevski.

Die EU reagiert reflexartig und zeigt sich "tief besorgt". Die OSZE in der Hauptstadt Skopje "verurteilt die Gewalt". Schon Mitte Februar hatte Johannes Hahn als EU-Nachbarschaftskommissar bei seinem Besuch Mazedoniens den heillos zerstrittenen innenpolitischen Gegnern nur geraten, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen.

Konflikt schwelt seit 2001

Eine aus dem Balkanland geforderte EU-Vermittlung wurde zunächst abgelehnt. In Brüssel hatten Politiker aus der zweiten Reihe des EU-Parlaments einen kurzen, halbherzigen und daher erfolglosen Versuch zur Friedensstiftung unternommen.

Schon 2001 konnten bürgerkriegsähnliche Unruhen zwischen der albanischen Minderheit und der slawischen Bevölkerungsmehrheit Mazedoniens durch eine Vermittlung der EU beendet werden. Viele in diesem Balkanland setzen auch jetzt wieder auf diese Hilfe.

Die alles entscheidende Frage ist, wer steht hinter den Kämpfen und vor allem, warum jetzt? Eine These der Opposition, einiger Journalisten sowie von Vertretern der Zivilgesellschaft: Der seit 2006 amtierende Regierungschef Nikola Gruevski, dem die Opposition seit Monaten mit abgehörten Telefongesprächen eine tiefe Verstrickung in Korruption und Kriminalität vorhält, habe den Konflikt vom Zaun gebrochen, um von seiner misslichen Lage abzulenken.

Ablenkung von illegalen Geschäften?

Nach Demonstrationen in zahlreichen Städten für einen Gruevski-Rücktritt in der letzten Woche, die zum Teil brutal unterdrückt wurden, hat die Opposition für den 17. Mai zum neuen Massenprotest in die Hauptstadt gerufen. Die Regierung soll so zum Rücktritt gezwungen werden.

Die zweite These zu den Hintergründen: Einige Anführer der Albaner, die in Mazedonien bis zu 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wollten Unruhe schüren, um so besser ihren illegalen Geschäften nachzugehen. Die Unruhestadt Kumanovo liegt an der Schnittstelle zwischen Mazedonien, Serbien und dem Kosovo. Diesseits und jenseits der Grenzen leben Albaner, die Schmuggel im großen Stil betreiben.

Ein Riesengeschäft, für das die Staatsmacht einen weitgehend rechtsfreien Raum ermöglicht. Damit werde zum Beispiel in Mazedonien der albanische Juniorpartner DUI von Gruevski bei der Stange gehalten, heißt es.

Die Opposition boykottiert seit über einem Jahr das Parlament, weil die letzten Parlamentswahlen nach ihrer Meinung im großen Stil von Gruevski gefälscht wurden. Der hat sich vor einer Woche mit sagenhaften 100 Prozent wieder zum Vorsitzenden der Regierungspartei wählen lassen und sitzt dort fest im Sattel.

yps/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(