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Instagram Live Alexandria Ocasio-Cortez über Sturm aufs Kapitol: "Ich dachte, ich werde sterben"

Sehen Sie im Video: Alexandria Ocasio-Cortez über Kapitol-Sturm – "Ich dachte, ich würde sterben"




O-TON Alexandria Ocasio-Cortez, demokratische Kongressabgeordnete: "Ich hatte ein sehr traumatisches Erlebnis. Ich weiß nicht, ob ich alle Details offenlegen kann, aus Sicherheitsgründen." "Ich hatte auf jeden Fall eine sehr nahe Begegnung, wo ich dachte, ich würde sterben." "Man hat dann diese Gedanken, wo man glaubt, dass man am Ende seines Lebens steht." "Solche Gedanken kommen einem in den Kopf. Das ist es, was vielen von uns am Mittwoch widerfahren ist." "Ich wusste nicht, ob ich am Ende des Tages noch leben würde." "Ich will die Republikanische Partei nie wieder über 'Blue Lives Matter' reden hören." "Es ging ihnen nie um Sicherheit, das war immer nur ein Slogan." "Wenn es ihnen um Rechtsstaatlichkeit ginge, würden sie es verurteilen, wenn Leute das Gesetz brechen. Sie würden es verurteilen. Sie würden die Gerechtigkeit durchsetzen." "Sie scheren sich einen Dreck um das Gesetz, die Sicherheit oder die weiße Vorherrschaft." "Sie kümmern sich um die Erhaltung der sozialen Struktur und die Mythologie des Weißseins."
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Die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat auf Instagram von einem lebensbedrohlichen Vorfall während der Ausschreitungen im Kapitol berichtet. Sie habe sich jedoch nicht nur vor dem wütenden Mob draußen gefürchtet, sagt AOC.

In einem Instagram-Livestream gab die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez – kurz AOC – am Dienstagabend bekannt, dass sie bei dem Sturm auf das Kapitol eine "sehr nahe Begegnung" hatte, die sie fürchten ließ, an diesem Tag "zu sterben". Aus Sicherheitsgründen könne sie jedoch keine weiteren Details zu dem Vorfall am 6. Januar liefern.

"Mittwoch war ein extrem traumatisches Ereignis. Und es ist keine Übertreibung zu sagen, dass viele Kongressmitglieder fast ermordet wurden", sagte die progressive Demokratin weiter.

Angst vor den eigenen Kongresskollegen

AOC sagte, sie habe sich jedoch nicht allein vor dem wütenden Mob draußen gefürchtet. Während des Aufstands habe sie sich in der Nähe anderer Kongressmitglieder nicht sicher gefühlt, aus Angst, diese könnten ihren Standort offenlegen. Sie befürchtete, dass "QAnon- und White-Supremacy-Sympathisanten" im Kongress "Möglichkeiten schaffen könnten, um sie verletzen, entführen etc. zu lassen".

Die Abgeordnete Lauren Boebert, eine Republikanerin aus Colorado und QAnon-Unterstützerin, wurde öffentlich dafür verurteilt, dass sie während der Erstürmung über den Standort von Sprecherin Nancy Pelosi getwittert hatte. Auch Mikie Sherrill, eine demokratische Abgeordnete aus New Jersey, behauptete während eines "Facebook Live" am Dienstagabend, sie habe einige ihrer Kongresskollegen gesehen, die am Tag vor dem Kapitol-Sturm Besucher durch das Gebäude geführt hätten. Sherrill bezeichnete diese Rundgänge als beabsichtigte "Aufklärung".

AOC fordert 147 Republikaner zum Rücktritt auf

Im weiteren Verlauf des einstündigen Video verurteilte AOC Präsident Donald Trump und dessen Anhänger im Kongress für ihre Anstiftung zum gewaltsamen Angriff auf das Kapitol. Insbesondere knöpfte sie sich die Senatoren Ted Cruz (R-Texas) und Josh Hawley (R-Missouri) vor, die die Zertifizierung von Bidens Wahlsieg am Mittwoch abgelehnt hatten. "Ted Cruz und Josh Hawley (...) gehören nicht in den Senat der Vereinigten Staaten", sagte sie. "Sie gehören in kein demokratisch gewähltes Amt, wenn Sie nicht glauben, dass diese Wahl überhaupt legitim war."

AOC forderte beide zum Rücktritt auf, ebenso wie die anderen 145 Republikaner im Repräsentantenhaus und im Senat, die auch nach dem Angriff dafür gestimmt hatten, die Wahlergebnisse nicht zu zertifizieren. "Weil sie lieber an der Macht festhalten wollen, als unsere Demokratie zu respektieren." 

Was die Beamten aus der Trump-Regierung angeht, die nach dem Angriff zurückgetreten waren, verurteilte Ocasio-Cortez ihre Resignierung als "zu spät". Sie hätten sich stattdessen lieber auf den 25. Verfassungszusatz berufen sollen, um Trump aus dem Amt zu entfernen. "Sie waren ein Teil davon", sagte AOC an sie gewandt: "Das Blut dieser fünf Menschen ist an euren Händen."

Weitere Quellen: "The Huffington Post"

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