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Einstige Hoffnungsträgerin "Amerika ist kein rassistisches Land": Nikki Haley lobt Trump auf Parteitag

Sehen Sie im Video: Die ehemalige UN-Botschafterin Nikki Haley lobt Donald Trumps "Erfolge" in den Himmel.




"Amerika ist kein rassistisches Land."


Die ehemalige US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley stellt sich in ihrer Rede beim republikanischen Parteitag hinter die Linie der Trump-Regierung.


Die Politikerin galt einst als Hoffnungsträgerin einer jüngeren, vielfältigeren republikanischen Partei. Sie ist die erste Frau und die erste Person einer ethnischen Minderheit, die zur Gouverneurin im US-Bundestaat South Carolina gewählt wurde.  


Doch bei der Veranstaltung findet die Republikanerin nur lobende Worte für Trump. 


Die Politikerin listet die Erfolge des US-Präsidenten auf, die er aus ihren Augen erreicht habe: Sie spricht über seine Verhandlungen mit Nordkorea, seinen Sieg gegen den Islamischen Staat, und das Ende des iranischen Atomabkommens.


Die "Black Lives Matter"-Bewegung spricht Haley auch an. Doch die drei entscheidenden Worte "Black Lives Matter" sagt sie nicht.


"Unter den Demokraten ist es nun angesagt zu behaupten, dass Amerika ein rassistisches Land sei. Dies ist eine Lüge. Amerika ist kein rassistisches Land."


Das wisse sie, erklärt Haley, weil ihre Eltern aus Indien stammen und sich ein gutes Leben in den Südstaaten aufgebaut hätten. Dabei räumt sie auch ein, Opfer von Diskriminierung geworden zu sein.


"Wir haben auch Diskriminierung und Entbehrungen erfahren. Aber meine Eltern haben sich nicht in Groll und Hass gestürzt."


Ihren plötzlichen Rücktritt als UN-Botschafterin nahmen viele als Zeichen, dass sie größere politische Ambitionen entweder außerhalb der Trump-Regierung habe oder sogar Mike Pence als Vizepräsident bei dieser Wahl ersetzen könne.


 Eins ist sicher: Haley bleibt dem US-Präsidenten in einer unterstützenden Rolle weiterhin treu.
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Als erste Person einer ethnischen Minderheit, die zur Gouverneurin im US-Bundesstaat South Carolina gewählt wurde, galt Nikki Haley als Zeichen der Vielfalt. Eine neue Perspektive bietet sie beim Parteitag der Republikaner nicht an – im Gegenteil.

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