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Trump vs. Obama Zwei US-Präsidenten verkünden den Tod eines Terroristen – der Unterschied könnte nicht größer sein

Als Barack Obama 2011 den Tod von Osama bin Laden ankündigt, redet der ehemalige US-Präsident für neuneinhalb Minuten.


Sein Nachfolger verkündet vergangene Woche den Tod von IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi.


Dafür braucht Donald Trump ganze 48 Minuten – und seine Wortwahl im Vergleich zu Obamas bringt die Zuschauer zum Lachen.


Obama: "Die USA haben eine Operation durchgeführt, die Osama bin Laden getötet hat."
Trump: "Abu Bakr al-Bagdadi ist tot."
Obama: "Die USA haben heute eine gezielte Operation gegen dieses Lager gestartet."
Trump: "Sie haben viel geschossen und viel gesprengt. Sie sind nicht mal durch die Eingangstür gegangen. Man denkt, ein normaler Mensch würde durch die Eingangstür gehen. Man sagt 'Klopf, Klopf! Darf ich reinkommen?'."
Obama: "Nach einem Schusswechsel haben sie Osama bin Laden getötet und seine Leiche in Gewahrsam genommen."
Trump: "Er ist wie ein Hund gestorben."
Obama: "Wir bedanken uns bei den Männern, die die Operation durchgeführt haben."
Trump: "Ihr seid die besten, die es auf Erde gibt. Egal, wohin man geht: Euch gleicht niemand."
Obama: "Gott segne euch, und Gott segne die Vereinigten Staaten."
Trump: "Er war ein Tier. Ein feiges Tier. Vielen Dank an euch."


Ein Zusammenschnitt der Reden geht in den USA viral: Der Komiker Jimmy Kimmel zieht den lustigen Vergleich in seiner Sendung.


Dabei wird sehr deutlich: Die Redeweise der Männer könnte nicht unterschiedlicher sein.
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Als Barack Obama 2011 den Tod des Terroristenführers Osama bin Laden verkündet, wählt der damalige US-Präsident seine Worte in einer neunminütigen Rede mit Bedacht. Trumps Rede zum Tod des IS-Führers Al-Bagdadi fällt deutlich anders aus. 

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