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Seemanöver von USA und Südkorea im Japanischen Meer: Chinesischer Admiral warnt vor Provokation

USA und Südkorea lassen ihre Muskeln im Japanischen Meer spielen: Ungeachtet nordkoreanischer Drohungen haben die Länder ein gemeinsames Seemanöver begonnen. Nicht nur Nordkorea gibt sich provoziert.

US-Militärmanöver mit Südkorea könnten einem Militärstrategen zufolge in China den Ruf nach stärkeren Streitkräften wecken. Manöver nahe der eigenen Gewässer könnten als Bedrohung der nationalen Interessen aufgefasst werden, sagte Yang Yi, Admiral und Forscher an der Pekinger Universität für nationale Verteidigung, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Gemeinsame Manöver, wie sie auch für Montag angekündigt waren, könnten das Misstrauen zwischen den USA und China weiter verschärfen und die langfristigen Beziehungen beschädigen, warnte Yang. China könne Übungen nahe seiner Küste nicht verhindern. Diese könnten Spannungen zwischen den Ländern der Region verschärfen und die nordkoreanische Führung verärgern. Bereits vor einem Monat hatten Südkorea und die USA eine gemeinsame Militärübung abgehalten, die Nordkorea als Provokation angesehen hatte.

Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen werden nicht nur durch die Militärmanöver belastet. Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch über die Behandlung von Tibet, die Internetzensur und die chinesische Währungspolitik.

Reuters / Reuters
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