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Selbstmordattentat: Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf Moskauer U-Bahn

Fünf Wochen vor der Präsidentenwahl in Russland sind bei einem Selbstmordanschlag in einem voll besetzten Waggon der Moskauer U-Bahn 39 Fahrgäste getötet worden.

Fünf Wochen vor der Präsidentenwahl in Russland sind bei einem Selbstmordanschlag in einem voll besetzten Waggon der Moskauer U-Bahn 39 Fahrgäste getötet worden. Durch die Wucht der Bombenexplosion wurden 122 Menschen in dem Tunnel zum Teil lebensgefährlich verletzt, wie Vize-Innenminister Alexander Tschekalin mitteilte. Der Rettungsstab sprach inoffiziell von bis zu 50 Toten. Alle Anzeichen deuteten auf eine tschetschenische Spur. Es war der schwerste Selbstmordanschlag in der Geschichte der russischen Hauptstadt.

Nach Geheimdienstangaben verübte eine Frau den Terroranschlag. Die Bombe hatte nach Angaben von Ermittlern die gewaltige Sprengkraft von bis zu zwei Kilogramm TNT. Zum Vergleich: In einer Handgranate sind knapp 100 Gramm Sprengstoff. Die Bombe detonierte um 8.40 Uhr Ortszeit (6.40 Uhr MEZ), als der überfüllte Zug in Richtung Zentrum zur wichtigen Umsteigestation Pawelezkaja fuhr. Der Tatort liegt knapp vier Kilometer südöstlich vom Kreml.

Explosion möglicherweise auch unbeabsichtigt

In ersten Stellungnahmen schlossen Ermittler auch die Möglichkeit nicht völlig aus, dass der Sprengstoff nur in der U-Bahn transportiert wurde und dabei ungewollt explodierte. Im Gegensatz zu früheren Selbstmordanschlägen in Moskau war die todbringende Wirkung der Bombe nicht mit Stahlschrott erhöht worden.

Präsident Wladimir Putin verurteilte den Anschlag als ein Werk des internationalen Terrorismus. "Nur mit vereinten Kräften können wir es mit dieser Pest des 21. Jahrhunderts aufnehmen", sagte Putin an die Adresse der internationalen Staatengemeinschaft gerichtet. Russland werde Terroristen vernichten und nicht mit ihnen verhandeln.

Zum Zeitpunkt der Tat waren 700 Fahrgäste in der U-Bahn

Russische Politiker vermuteten hinter dem Anschlag die Absicht, die Lage im Lande zu destabilisieren. "Diese Aktion verschärft die Lage vor der Wahl", betonte der Parteivorsitzende der radikalen LDPR, Wladimir Schirinowski. Putin gilt bei der Wahl am 14. März als unumstrittener Favorit.

Zum Zeitpunkt der Explosion hielten sich mehr als 700 Fahrgäste in der Untergrundbahn auf. Der zweite Waggon, in dem die Bombe explodierte, wurde zerstört. Die Druckwelle ließ die Fenster in den übrigen Wagen bersten. Ein starkes Feuer brach aus, Rauch nebelte den Tunnel ein. Auf dem Weg zur Arbeit nutzen Millionen von Moskauern morgens die U-Bahn.

Großfahndung nach 30-35-jährigem Mann

In den Wagen brach nach Angaben von Fahrgästen Panik aus. "Viele Schreie waren zu hören", berichtete eine etwa 40-jährige Frau mit blutverschmiertem Gesicht. "Wir konnten lange Zeit nicht die Türen öffnen und sind später über die Gleise weggelaufen. Ich habe sehr viele Verletzte gesehen", sagte die Frau dem russischen Fernsehen.

Die Polizei löste eine Großfahndung nach einem 30 bis 35 Jahre altem Mann "kaukasischen Aussehens" als möglichem Organisator der Bluttat aus. Kurz vor der Detonation habe der Mann in der Nähe des Tatorts zu einer U-Bahn-Mitarbeiterin gesagt: "Sie werden einen Feiertag erleben." Im vergangenen Jahr hatten sich tschetschenische Selbstmordattentäterinnen in Moskau bei einem Freiluftkonzert sowie neben der Staatsduma in die Luft gesprengt und dabei insgesamt 19 Menschen getötet.

Sollte es sich tatsächlich um die Tat tschetschenischer Separatisten handeln, wäre es der schwerste Anschlag seit Juli 2003. Damals hatten sich zwei Selbstmordattentäterinnen bei einem Freiluft-Konzert in Moskau in die Luft gesprengt und 14 Menschen getötet. Tschetschenische Rebellen, die für die Unabhängigkeit ihrer Republik von der Russischen Föderation kämpfen, haben bereits mehrfach Anschläge in Russland verübt. Im Oktober 2002 hatten Rebellen mehr als 700 Menschen in einem Moskauer Theater als Geiseln genommen.

DPA

Chronik der Bombenanschläge in Moskau

31. August 1999: Bombenexplosion in einem Einkaufszentrum vor den Kreml-Mauern. 20 Menschen wurden verletzt. Offiziell ist von einem Terroranschlag die Rede, ohne jedoch tschetschenischen Separatisten direkt die Verantwortung zuzuweisen.

September 1999 - Bei Bombenanschlägen werden Wohnhäuser in Moskau, Bujnaksk und Wolgodonsk zerstört. Mehr als 200 Tote. Die russische Regierung macht tschetschenesche Separatisten verantwortlich. Diese wiederum beschuldigen russische Geheimdienste.

8. August 2000 - Bei einer Explosion in einer Fußgängerunterführung in der Innenstadt werden 13 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt.

5. Juli 2003 - Zwei Selbstmordattentäterinnen sprengen sich bei einem Freiluft-Konzert in Moskau in die Luft und reißen 14 Menschen mit in den Tod. Drei Wochen später stirbt ein weiteres Opfer. 60 Menschen werden verletzt.

9. Dezember 2003 - Sechs Menschen kommen bei einem Bombenanschlag in der Moskauer Innenstadt ums Leben. Die Regierung macht tschetschenische Selbstmordattentäterinnen für die Tat verantwortlich.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(