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US-Haushaltsstreit: "Der Shutdown gefährdet das Leben von Kindern": So rechnen FBI-Agenten mit der Haushaltssperre ab

Der Shutdown in den USA wächst sich zu einem Sicherheitsrisiko aus. FBI-Agenten warnen davor, dass ihnen das Geld für ihre Einsätze ausgehe. Kriminelle und Terroristen seien die Profiteure.

Video: FBI warnt vor Bedrohung der Nation durch Shutdown

Über 32 Tage lang legt die US-Haushaltssperre  nun die Behörden der Vereinigten Staaten lahm. Rund 800.000 Angestellte des Bundes sind seit gut einem Monat im Zwangsurlaub oder müssen ohne Bezahlung arbeiten. Sie verhökern ihre Habe auf dem Flohmarkt oder müssen gar bei Essenstafeln anstehen.

Nun hat der Shutdown auch die Bundesbehörde FBI mit voller Wucht erfasst. Die Agenten arbeiteten ohne Bezahlung unter immer schwierigeren Bedingungen, sagte der Präsident des FBI-Berufsverbandes FBIAA, Tom O'Connor, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Das habe auch Auswirkungen auf die nationale Sicherheit.

5000 FBI-Mitarbeiter im Zwangsurlaub

In dem Bericht "Voices from the Field" rechnet die FBIAA mit der innenpolitischen Misere ab. Darin klagen FBI-Agenten über die Folgen auf ihre Ermittlungen. So hätten mehrere Informanten aus der Terror- und Drogenszene nicht gehalten werden können. Ein Agent schreibt, die Behörde hätte bestimmte Quellen für immer verloren.

Das FBI distanzierte sich in einer Erklärung von dem Bericht, wie der Sender CNN schreibt. Der Report sei ein Produkt der FBIAA und nicht von der Ermittlungsbehörde, hieß es. Der Berufsverband vertritt nach eigener Aussage 14.000 Mitglieder der Bundesbehörde. Laut CNN hat das FBI von seinen 35.000 Mitarbeitern bereits 5000 in den Zwangsurlaub geschickt.

Die Agenten, die sich noch im Einsatz abrackern, zeichnen ein düsteres Bild. "Der Shutdown hat uns jede Möglichkeit genommen, zu ermitteln", berichtet ein Anti-Terrorfahnder. Er und seine Kollegen übernehmen nur noch Verwaltungsaufgaben. "Wir fürchten, dass unsere Feinde wissen, dass sie sich frei bewegen können." 

Ein Kollege aus der Abteilung Kindesverbrechen und Menschenhandel klagt, die Haushaltssperre gefährde das Leben von Kindern. Er könne Perverse nicht mehr beobachten lassen. Opfer von häuslicher Gewalt könnten nicht verhört werden. Als Zeugen werden sie zwar zu Verhandlungen vorgeladen, aber nicht ihre Anreisekosten übernommen. Auch stehe kein Geld mehr für die Rechtsberatung zu Verfügung.

Ermittlungen gegen Straßengangs eingestellt

Ein Agent, der gegen Straßengangs ermittelt, musste mehrere Operationen wieder abblasen. Dadurch seien Schwerst-Verbrecher weiter auf freiem Fuß. "Wir haben geschworen, das amerikanische Volk zu schützen und ihm zu dienen, doch dieses Versprechen können wir nicht einlösen, wenn nicht sofort die Regierungsgeschäfte wieder aufgenommen werden", schreibt er.

Doch es nicht nur der Status quo, der die FBI-Agenten umtreibt: Viele Mitarbeiter machen sich Sorgen um die Zukunft der Behörde. So hätten Nachwuchskräfte ihre Ausbildung wieder abgebrochen. Die Bundesbehörde könne durch den Gehaltstopp Top-Leute abschrecken, befürchten Veteranen.

sos
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.