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Streubomben-Angriff gegen libysches Volk: Gaddafi schreckt vor nichts zurück

Der Konflikt in Libyen erreicht eine neue Dimension: Machthaber Muammar al Gaddafi kämpft nicht nur mit Panzern und Raketenwerfern gegen sein Volk. Experten bestätigen nun den Einsatz heimtückischer Streubomben in Wohngebieten.

Es sind die Bilder eines skrupellosen Krieges: Ein Fotograf der "New York Times" hat in der libyschen Stadt Misurata die Überreste von Streumunition abgelichtet. Experten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bestätigten, dass auf den Bildern unter anderem die Geschosshülse einer 120-mm-Trägergranate sowie von diesen Granaten verstreute Sprengkörper zu sehen sind.

Gemeinsam wurden Experten und Reporter am Donnerstagabend in Misurata Augenzeugen eines Streubombenangriffs. "Human Rights Watch beobachtete im Schawahda-Viertel von Misurata in der Nacht des 14. April 2011 die Explosion von mindestens drei Streumunitionsgeschossen", heißt es in dem Bericht, den die Organisation am Samstag vorlegte.

"Die Streumunitionsgeschosse waren am Donnerstag sichtlich im Einsatz, in Form von etwas, das wie 120-mm-Artilleriegranaten aussah, die im Himmel über der Stadt explodierten und den Boden darunter mit hochexplosiven Kleinbomben übersäten", hielt der "New York Times"-Reporter C.J. Chivers seinen Eindruck fest.

Heimtückische Streumunition in Wohngebieten

Laut Human Rights Watch stammt die tödliche Munition vom Typ MAT-120 vom spanischen Hersteller Instalaza SA. Seit 2010 ist diese Waffenart durch die Streubomben-Konvention international geächtet. Einige Länder, darunter Libyen, sind dem Abkommen allerdings nicht beigetreten. Spanien ratifizierte es 2009. Die in Misurata verwendete Streumunition stammt laut Human Rights Watch aus dem Jahr 2007.

In Wohngebieten ist die Waffe besonders tödlich und heimtückisch. Die Kleinbomben sind mit heißen Metallsplittern gefüllt, die eigentlich schwere Panzerungen durchdringen sollen. Viele von ihnen explodieren aber erst gar nicht und bleiben als Blindgänger zurück. Selbst Jahre nach Beendigung eines Konflikts werden Menschen getötet und verstümmelt. Oft sind es Landarbeiter, Hirten und spielende Kinder.

"Es ist erschreckend, dass Libyen diese Waffen einsetzt, insbesondere in Wohngebieten", sagt Steve Goose, der Direktor der Abteilung für Kriegswaffen bei Human Rights Watch. "Libyen muss den Einsatz dieser Waffen unverzüglich stoppen und alles tun, um zu gewährleisten, dass die Zivilisten vor den tödlichen Überresten geschützt werden."

Gaddafi bestreitet Streubomben-Einsatz

Das Regime in Tripolis bestreitet freilich, Streumunition einzusetzen. Binnen kurzer Zeit stießen die Rechercheure von Human Rights Watch allerdings bereits zum zweiten Mal auf geächtete Waffen. Ende des Vormonats fanden sie in der umkämpften Stadt Adschdabija, 160 Kilometer südlich von Bengasi, Land- und Anti-Personen-Minen, die die Gaddafi-Truppen ausgelegt hatten. Die Gefährdung von Zivilisten nahmen die Kommandeure der Regime-Verbände bewusst in Kauf.

Doch der Einsatz von Streumunition in Wohngebieten markiert eine neue Qualität des Kriegsterrors gegen die Zivilbevölkerung. Militärisch ist er im Häuserkampf, wie er gegenwärtig in Misurata ausgefochten wird, äußerst fragwürdig. Die von Human Rights Watch festgestellten Einschlagstellen der Kleinbomben befanden sich etwa einen Kilometer von der Front und nur 300 Meter vom Hauptkrankenhaus entfernt.

Der Machthaber tut alles für sein Überleben

Oberst Gaddafi führt einen brutalen Krieg um sein eigenes Überleben. Das Leben seiner Bürger ist ihm offenbar nichts wert. Kurz vor Beginn der Nato-Angriffe hatten seine besser organisierten Truppen beinahe die Rebellenhochburg Bengasi eingenommen - Gaddafi hatte ihren Bewohnern blutige Vergeltung angedroht, "von Gasse zu Gasse, von Haus zu Haus".

In Misurata schickt er außerdem Panzer vor, lässt mit Raketenwerfern in die Häuser schießen. Die kommunalen Dienstleistungen sind während der wochenlangen Belagerung längst schon zusammengebrochen. Die Bürger müssen sich in langen Schlangen um das rationierte Brot und andere Lebensmittel anstellen. 23 Menschen, erfuhr eine BBC-Reporterin von einem Krankenhausarzt, wurden dieser Tage in einer solchen Brotschlange durch eine Granate der Gaddafi-Truppen getötet.

Es sind Bilder, Szenen und Tragödien, die frappierend an einen europäischen Kriegsschauplatz aus nicht so ferner Vergangenheit erinnern: Sarajevo, die Hauptstadt Bosniens, war von 1992 bis 1995 auf ähnlich grausame Weise von (bosnisch-)serbischen Truppen belagert worden.

Gregor Mayer, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(