Nachrichtenagentur Fars

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Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" 2019

Flugzeugträger im Nahen Osten angekommen: Teheran verurteilt US-"Drohungen"

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat der iranische Präsident Massud Peseschkian Washington eine Gefährdung der regionalen Ordnung vorgeworfen. "Die Drohungen und psychologischen Operationen der Amerikaner zielen darauf ab, die Sicherheit der Region zu stören und werden nichts anderes als Instabilität erreichen", sagte Peseschkian nach Angaben seines Büros während eines Telefonats mit dem Kronprinz Saudi-Arabiens, Mohammed bin Salman, am Dienstag. Ein Flugzeugträger der USA erreichte derweil die Gewässer im Nahen Osten.
Teheran

Medien: Polizist im Iran bei Zusammenstößen mit Demonstranten erstochen

Bei Ausschreitungen währen der seit fast zwei Wochen andauernden Demonstrationen im Iran ist Medienberichten zufolge ein Polizist getötet worden. Der Mann sei bei einem Einsatz "zur Eindämmung von Unruhen" erstochen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Bei den Protesten in weiten Teilen des Landes hatte es bereits zuvor Tote gegeben. Laut offiziellen Angaben in iranischen Medien wurden 15 Menschen getötet, darunter auch Sicherheitskräfte.
Sicherheitskräfte setzen Tränengas gegen Demonstranten ein

Irans Präsident mahnt Sicherheitskräfte zu Zurückhaltung bei Protesten an - weitere Tote

Die Protestwelle im Iran mit zum Teil tödlichen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften hält trotz Beschwichtigungsversuchen von Präsident Massud Peseschkian weiter an: Angesichts der steigenden Opferzahlen rief der iranische Präsident Massud Peseschkian am Mittwoch die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf, dennoch wurden bei einer Demonstration im Südwesten des Landes zwei Menschen getötet und 30 weitere verletzt. Händler hätten in der Stadt Lordegan 455 Kilometer südlich von Teheran demonstriert, "als Aufrührer begannen, Steine auf die Ordnungskräfte zu werfen", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Demonstranten im Iran

Weitere Tote bei Protesten im Iran - Chamenei warnt "Aufrührer"

Im Iran dauern die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage weiter an. Menschenrechtsgruppen und iranische Medien berichteten am Sonntag von Demonstrationen vor allem in Teheran und im Westen des Landes, die zum Teil in Ausschreitungen mündeten und zu Todesopfern führten. Seit Beginn der Proteste am vergangenen Sonntag wurden den Angaben zufolge mindestens zwölf Menschen getötet. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, zeigte Verständnis für die wirtschaftlichen Forderungen der Demonstranten, richtete zugleich jedoch eine Warnung an "Aufrührer".
Demonstration von Ladenbesitzern und Händlern in Teheran

Proteste im Iran eskalieren: Mindestens sechs Tote

Eskalation der Proteste im Iran wegen der schlechten Wirtschaftslage: Bei Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften im Westen des Landes wurden nach Angaben iranischer Medien bis Donnerstag sechs Menschen getötet. Die Proteste hatten am Sonntag begonnen, waren aber zunächst friedlich verlaufen.