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Angeblich verfassungswidrig Menschen protestieren gegen Trumps Stopp von "Dreamer-Programm"

Ein junger Mann protestiert in New Yorki gegen Donald Trump und sein Stopp des "Dreamer-Programms"
Zahlreiche junge Menschen und Bürgerrechtler fanden sich, wie hier in New York, in US-Großstädten zusammen um gegen Trumps Beschluss gegen das "Dreamer"-Programm zu protestieren.
© Erik McGregor/Pacific Press/Picture-Alliance
In den USA sind in vielen Großstädten zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen um zu protestieren. Donald Trump hatte das von Barack Obama ins Leben gerufenen "Dreamer"-Programm für junge Immigranten eingestellt.

Zahlreiche Bürgerrechtler und Demonstranten versammelten sich am Dienstag in Washington und anderen Großstädten in den USA um gegen Donald Trumps Beschluss, das "Daca"-Programm "Dreamer" einzustellen, zu protestieren. Das per Dekret vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama ins Leben gerufene Programm ermöglicht hunderttausenden jungen Immigranten in den USA eine Arbeitserlaubnis und schützt sie zugleich vor Abschiebungen.

In New York zeigten Protestler ihren Unmut über den Beschluss, indem sie Sitzblockaden vor dem Trump Tower organisierten. 34 Menschen wurden bei der Aktion festgenommen, teilte die örtliche Polizei mit. Justizminister Jeff Sessions begründete die Entscheidung damit, dass sie gegen die Verfassung verstoße. 

"Trump hat uns belogen"

Trump habe lange gesagt, er liebe die Dreamers, sagte Gustavo Torres von der Einwanderer-Organisation Casa der "Washington Post". "Er hat uns belogen."

Auch in Städten wie Denver, Los Angeles, San Francisco und Minneapolis protestierten hunderte Bürgerrechtler gegen den Beschluss der Regierung. 

Sessions sagte, das Programm sei verfassungswidrig. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr 2018 eine Lösung finden. Insgesamt geht es um schätzungsweise 750.000 bis 800.000 Menschen. Sie sind in den USA groß geworden und zur Schule gegangen, die allermeisten arbeiten und bezahlen ihre Steuern.

fk DPA

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