HOME

WELTKONGRESS: Gemeinsam gegen den Tod

In Straßburg beginnt heute der erste »Weltkongress gegen die Todesstrafe«. Knapp zehn Tage nach der Hinrichtung des Oklahoma-Attentäters in den USA will die Versammlung ein weltweites Moratorium für die Hinrichtung von Strafgefangenen fordern.

Knapp zehn Tage nach der Hinrichtung des Oklahoma-Attentäters Timothy McVeigh in den USA will in Straßburg der »1. Weltkongress gegen die Todesstrafe« ein weltweites Moratorium für die Hinrichtung von Strafgefangenen fordern. Vom 21. bis zum 23. Juni versammeln sich dazu in Straßburg mehrere 100 Staatsanwälte, ehemalige Todeskandidaten, Anwälte und Gegner der Todesstrafe aus Südafrika, den USA, Japan und Europa in Straßburg. Außer dem Moratorium wollen die Teilnehmer über weitere Strategien zur Abschaffung der Todesstrafe beraten.

Initiator des Kongresses ist die französische Menschenrechtsorganisation »Ensemble contre la peine de mort« (»Gemeinsam gegen die Todesstrafe«) zusammen mit dem Europaparlament, dem Europarat, dem Deutschen Bundestag den nationalen Parlamenten von Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Belgien sowie internationalen Organisationen wie Amnesty International und der Menschenrechts-Liga.

»Mehr als die Hälfte der Staaten der Erde hat schon die Todesstrafe abgeschafft, der Kampf dagegen ist Bestandteil der Globalisierung der Menschenrechte«, sagt der Schriftsteller Michel Taube, Vorsitzender von »Ensemble contre la peine de mort«. Unrühmliche Ausnahme sind für Taube vor allem die Großmächte USA und China. Allein in den USA seien seit Wiederaufnahme der Exekutionen im Jahr 1977 über 700 Menschen hingerichtet worden, darunter auch Verurteilte, die zur Tatzeit geistig behindert gewesen seien.

Andererseits gibt es Taube zufolge Hoffnungszeichen. So hätten 24 Länder seit 1995 die Todesstrafe ganz abgeschafft, etwa Spanien, Polen, Belgien, Südafrika, Bulgarien und die Ukraine. In anderen Staaten wie Russland, Armenien oder die Türkei besteht ein Moratorium, das heißt, die Todesstrafe gilt noch offiziell, wird aber nicht mehr angewandt.

In seinem Grußwort zum Kongress in Straßburg erklärt Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, die Todesstrafe sei »in ihrem

Prinzip und in ihrer Anwendung ein barbarischer Akt, der für jede zivilisierte Gesellschaft unwürdig ist». Sie verletzte das Grundlegendste aller Menschenrechte, das Recht auf Leben. «Ein zivilisierter Staat muss es sich verbieten, die Würde und grundsätzliche körperliche Unversehrtheit jeder Person anzutasten». Die Todesstrafe müsse daher so schnell wie möglich weltweit abgeschafft werden, schreibt Thierse.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(