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"Volfefe-Index": Wenn Donald Trump twittert – was macht das mit den Märkten und der Wirtschaft?

Wie scharf ist die "Waffe" Twitter in den Händen von US-Präsident Donald Trump? Diese Frage stellen sich Ökonomen schon länger. Der "Volfefe-Index" hat die Folgen für die Wirtschaft untersucht und ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

Donald Trump auf Twitter

Wer wie Donald Trump viel twittert, widerspricht sich auch manchmal: So schimpfte er 2012 noch auf das Wahlleutesystem der USA, im November 2016, nach seiner Wahl, nannte er es "genial".

AFP

Es gibt Tage, da schreibt sich Donald Trump die Finger wund. Da setzt der US-Präsident schon mal mehr als zwei Dutzend Tweets ab, zu allen möglichen Themen. Jetzt etwa, am Samstag: vom Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine über "Fake-News" sowie Kontrollen an der mexikanischen Grenze bis zu einem bunten Strauß an Wirtschaftsthemen. Mehr als 60 Millionen Menschen erreicht Trump mit seinen Äußerungen (theoretisch), daneben träufeln seine Ansichten in die Presse und sozialen Medien, genug Resonanzraum, um die Märkte zu bewegen.

"Volfefe-Index" misst Auswirkung von Trump-Tweets

So taucht zum Beispiel das Schlagwort China wegen des Handelsstreits beinahe im Tagesrhythmus in Trumps-Twitter-Timeline auf. Auch ganz weit oben: die Zentralbank und deren Zinspolitik, die der US-Präsident scharf kritisiert. Welche Auswirkungen gerade die präsidialen Wirtschaftstiraden haben, will nun die Investmentbank J.P. Morgan systematisch untersuchen. Dazu hat das Geldhaus ein Messinstrument namens "Volfefe-Index" erstellt – namentlich angelehnt an Trumps berühmten und weiterhin mysteriösen "covfefe" -Tweet. Konkret soll der Index anzeigen, wie Trumps Äußerungen die US-Zinssätze beeinflussen.

Trump vertwittert sich - schon gibt es ein neues Wort

Laut J.P. Morgan lassen sich tatsächlich Bewegungen der Zinsbewegung messen, zumindest für die untersuchten 2- und 5-Jahres-Anleihen. "Das leuchtet ein, da ein Großteil der Tweets des Präsidenten sich auf die Zentralbank (Fed) konzentriert und die Handelsspannungen in erster Linie die kurzfristige Wirtschaftsleistung als auch die Reaktion der Fed beeinträchtigen", zitiert der US-Sender CNBC die Autoren des Berichts.

Insgesamt leidet die Wirtschaft nicht

Zwischen 2018 bis jetzt habe der US-Präsident rund 4000 eigenständige Tweets verfasst von denen 146 den Markt messbar beeinflusst hätten, so der "Volfefe-Index". Zwar würden Trumps mitunter impulsive Twitter-Aktivitäten die Märkte stören, doch insgesamt hat sein Verhalten keinen negativen Einfluss, so die Autoren. So sei der wichtigste amerikanische Index, der Dow Jones, seit den Präsidentschaftswahlen 2016 um 42 und seit seiner Amtseinführung im Januar 2017 um 31 Prozent gestiegen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Studie des Finanzbrokers FXCM: "Zweifellos haben Trumps Tweets die Fähigkeit, zumindest kurzfristig Unternehmensaktien und internationale Währungen auf den Märkten der Welt in Bewegung zu versetzen." Das US-Finanzunternehmen Bloomberg beobachtet ebenfalls Trumps Tweets über die Wirtschaft. Allerdings nur in Form eines Countdowns, der kommentarlos anzeigt, wann der US-Präsident was getwittert hat und wie der Dow Jones steht.

Ökonomen und Öffentlichkeit beschäftigen sich schon länger mit dem Einfluss von Twitter auf die Wirtschaft. 2013 zum Beispiel hatten die im Dow Jones und den Standard & Poor's 500 gelisteten Firmen innerhalb von Minuten 136 Milliarden Dollar an Wert verloren, nachdem eine gefälschte Meldung über den Twitterkanal der Nachrichtenagentur AP verbreitet wurde. Laut der News seien der damalige US-Präsident Barack Obama und andere Mitarbeiter des Weißen Haus bei zwei Explosionen verletzt worden.

Donald Trumps Twitter-Account als politische Waffe

Fälschungen mit solchen Folgen sind selten, perfider dagegen dürften solche dauerhaften Kleinkriege wirken, die sich Donald Trump etwa mit dem Notenbank-Chef Jerome Powell seit Monaten liefert. Obwohl Trump ihn einst mit dem Verweis auf sein "Engagement und seine Klugheit" ernannt hatte, geht ihm Powells Zinspolitik nicht weit genug – mittlerweile bezeichnet der US-Präsident den eigentlich unabhängigen Notenbank-Chef öffentlich als "Feind" und vergleicht ihn mit Chinas Präsidenten Xi Jinping – Trumps Gegenspieler im eskalierenden Handelskonflikt. Ob es dieses Dauerfeuer aus dem Weißen Haus war, das Powell zuletzt zur Senkung der Leitzinsen veranlasst hatte, ist unklar, sicher aber ist, dass Donald Trump seinen Twitter-Account auch als politische Waffe versteht.

Quellen: DPA, Trump Twitter Archive, AFP, CNBC, Bloomberg, FXCM

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.