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Seit 1986 verschärft Körperliche und psychische Strafmaßnahmen an Schulen in China verboten

Seit 1986 wird in China das bestehende Verbot der Prügelstrafe an Schulen weiter verschärft (Symbolbild)
Seit 1986 wird in China das bestehende Verbot der Prügelstrafe an Schulen weiter verschärft (Symbolbild)
© Wang Kai
Die Prügelstrafe ist an Schulen in China keine Seltenheit. Zuletzt sind mehrere Schüler aufgrund von körperlichen Strafmaßnahmen gestorben. Nun verbietet die Regierung ein derartiges Vergehen. 

Harte körperliche oder psychische Gewalt steht an vielen Schulen Chinas an der Tagesordnung. Nach dem Tod mehrerer Schüler hat das chinesische Bundesministerium nun beschlossen, das bereits bestehende Verbot der Prügelstrafe weiter zu verschärfen. Schläge und Beschimpfungen sollen nun der Vergangenheit angehören. 

Stattdessen sollen sie als Strafe für kleinere Vergehen wie etwa vergessene Hausaufgaben Entschuldigungsbriefe schreiben oder sich in den Klassenräumen nützlich machen. Bei schwerwiegenderen Vergehen wie Mobbing können sie vom Unterricht ausgeschlossen werden oder müssen sich einer Therapie unterziehen.

Prügelstrafe in China

In China ist die Prügelstrafe bereits seit 1986 verboten, doch drohen Lehrer, die sich nicht an das Verbot halten, bislang nur selten Konsequenzen. Wie es nun die neuen Regeln besser durchsetzen will, ließ das Ministerium offen. Die chinesischen Medien berichten immer wieder von Fällen, in denen Schüler so schwer verprügelt wurden, dass sie an den Verletzungen starben, oder sich das Leben nahmen, nachdem sie von den Lehrern vor der Klasse gedemütigt worden waren. 

Ein Asiate trägt eine Brille mit schwarzem Gestell und einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz

Ein weiteres Gesetz, das der Nationale Volkskongress bei seiner am Freitag beginnenden Jahresversammlung verabschieden soll, sieht auch ein Verbot der körperlichen Züchtigung in der Familie vor.

deb AFP

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