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Kampf um CDU-Parteivorsitz: Annegret Kramp-Karrenbauer: "An mir ist gar nix 'Mini'"

Sie möchte Angela Merkel beerben und CDU-Chefin werden. Aber auch das Amt der Bundeskanzlerin traut sie sich zu: Annegret Kramp-Karrenbauer spricht im stern über ihren Kampf als Frau in der Politik – und einsame Abende in ihrer "Studentenbude" in Berlin.

Ihre Chancen stehen gut, in den Umfragen liegt sie vorn: Annegret Kramp-Karrenbauer kämpft gegen ihre männlichen Konkurrenten Friedrich Merz und Jens Spahn in einem wochenlangen Schaulaufen um den Vorsitz der CDU. Die Entscheidung fällt auf einem Parteitag der Christdemokraten, der  am 7. und 8. Dezember in Hamburg stattfindet. Im aktuellen stern wehrt sich die Saarländerin jetzt gegen das weit verbreitete Vorurteil, sie sei aufgrund ihrer großen persönlichen Nähe zur Kanzlerin nur eine Miniaturausgabe von Angela Merkel. "Das ärgert mich inzwischen richtig", sagt Kramp-Karrenbauer. "Ich bin 56 Jahre alt, ich habe mit meinem Mann drei Kinder großgezogen, ich habe 18 Jahre lang Regierungsverantwortung getragen. An mir ist gar nix 'Mini'." Niemand käme auf die Idee, einem gleichaltrigen Mann das Prädikat "Mini" zu verpassen, so Kramp-Karrenbauer weiter. "Das ist schon sehr von oben herab."

Was Annegret Kramp-Karrenbauer im Berlin am meisten fehlt

Kramp-Karrenbauer, die im Februar ihr Ministerpräsidenten-Amt an der Saar aufgab, um in Berlin Generalsekretärin der CDU zu werden, gibt im stern auch Einblicke in ihre private Gefühlswelt. Am meisten vermisse sie in Berlin das gemeinsame Abendessen mit der Familie: "Diese Abende, die fehlen mir sehr. Ich habe früh geheiratet, ich komme aus einer Großfamilie mit sechs Geschwistern. Ich hatte immer Menschen um mich rum. Und nun sitze ich abends in so 'ner Art Studentenbude, wenn auch einer sehr bequemen."

Die Unterschiede zwischen ihrem neuen Leben in der Metropole und ihrem alten im Saarland seien riesig. Auf einer Fahrradfahrt durch den Berliner Tiergarten habe sie verwundert festgestellt, "wie hoch die Aggression ist." Kramp-Karrenbauer: "Das Tempo ist hier einfach höher – aber ich kann und mag auch das."

Mit ihrem Ehemann Helmut, mit dem sie seit 1984 verheiratet ist, habe sie viel über ihren Wechsel nach Berlin und die damit verbundenen Konsequenzen gesprochen. "Er wusste, dass ich antrete, wenn Angela Merkel aufhört." Kramp-Karrenbauer deutet an, dass sie sich mit ihrem Mann auch darüber ausgetauscht hat, dass sie bei einer Wahl zur Parteichefin Kanzlerin werden könnte. "Eine Entscheidung solcher Tragweite betrifft die ganze Familie und meinen Mann im Besonderen. Man muss sich einig sein. Er hat mir keinen Freifahrtschein ausgestellt, aber er stärkt mir den Rücken. Ich habe einen tollen Mann."

anb
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.