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Benzinpreise: Wirtschaftsminister Brüderle sauer über "Oster-Aufschlag"

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) ist über die Preissprünge bei den Spritpreisen gerade zum Beginn von Ferienzeiten wie Ostern verärgert. "Angebot und Nachfrage müssen in einer Marktwirtschaft den Preis bestimmen, nichts anderes - auch kein Feiertagskalender", sagte er der "Welt am Sonntag".

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich verärgert über die hohen Spritpreise zu Ostern gezeigt. "Angebot und Nachfrage müssen in einer Marktwirtschaft den Preis bestimmen, nichts anderes - auch kein Feiertagskalender", sagte Brüderle der "Welt am Sonntag". Er erwarte nun vom Bundeskartellamt Aufklärung für die Verbraucher. Das Bundeskartellamt werde demnächst eine "Sektoruntersuchung Kraftstoffe" vorlegen. Davon erhoffe er sich einen "besseren Einblick in die Funktionsweise der Preissetzung im Mineralölsektor". Sobald dies erfolgt sei, würden weitere Maßnahmen diskutiert.

Der "WamS" zufolge wird das Bonner Kartellamt die Ergebnisse einer umfangreichen Marktstudie zu den Spritpreisen Ende Mai präsentieren. In der Studie werde festgestellt, dass es im untersuchten Zeitraum keine Hinweise auf Preisabsprachen zwischen den Mineralölkonzernen BP/Aral, ConocoPhilips/Jet, ExxonMobil/Esso, Shell und Total gegeben habe, schreibt das Blatt. Ergebnis sei aber auch, dass die Benzinpreise nicht in jedem Fall der Entwicklung der Rohölpreise folgten.

AFP/DPA / DPA