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Bundesfamilienministerin: Kristina Schröder fordert Qualitätsoffensive bei Kitas

Familienministerin Kristina Schröder schlägt der SPD eine Qualitätsoffensive bei Kindertagesstätten vor. Eine Arbeitsgrupppe soll für ganz Deutschland gültige Kita-Standards festlegen.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert eine Qualitätsoffensive bei Kindertagesstätten. In einem Brief an die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, aus dem die "Passauer Neue Presse" zitiert, schlägt Schröder die Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe vor, "um über die Bundesländergrenzen hinweg für ganz Deutschland gültige Kita-Qualitätsstandards festzulegen".

Die Bundesministerin lässt demnach bereits prüfen, ob ein Bundesgesetz zur Festlegung einheitlicher Anforderungen verfassungsrechtlich möglich wäre. Auch eine Vereinbarung aller Länder unter Einbeziehung des Bundes denkbar. Eine solche Ländervereinbarung setze allerdings voraus, "dass alle Länder dabei mitziehen". Auf jeden Fall solle eine Einigung "auf gemeinsame deutschlandweite Standards für die Qualität der Kinderbetreuung" erzielt werden, fordert Schröder in ihrem Brief an Schwesig, die dem Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück angehört.

Die Ministerin kritisierte, dass bislang die entscheidenden Kita-Qualitätsstandards von jedem Bundesland selbst bestimmt würden - "und das mit erheblichen Unterschieden von Land zu Land".

ds/DPA/AFP / DPA