Im politischen Bereich war Peer Steinbrück schon so gut wie alles: in jungen Jahren ein "Radikaler", auf den der Verfassungsschutz ein Auge geworfen hatte, später persönlicher Referent von Bundesministern, Staatssekretär und Landeswirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, Landes- und Finanzminister in Nordrhein-Westfalen, danach dort Ministerpräsident, schließlich Bundesfinanzminister der Großen Koalition, zuletzt mit bis zu 25.000 Euro Honorar gut bezahlter Vortragsredner. Jetzt will er Angela Merkel aus dem Kanzleramt vertreiben. Ob das gelingt, ist jedoch fraglich. Seine Partei kommt in den Umfragen nicht aus dem Knick. Zudem ist Steinbrück im Wort: Er lehnt eine weitere Große Koalition ebenso ab wie ein rot-rot-grünes Bündnis. Steinbrück, passionierter Schachspieler und Freund von Altkanzler Schmidt, hat drei Kinder und lebt in Bonn.
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Die Sozialdemokraten machen Peer Steinbrück zum Merkel-Herausforderer. Die 15-minütige Inthronisierung wirkt ziemlich absurd. Und man ahnt: Lange wird die Spätsommerharmonie wohl nicht halten.
Peer Steinbrück hat eingelenkt: Er hätte kein Problem mit Stefan Raab als Moderator beim Kanzlerduell. Wir schon. Ein Pro und Contra.
Steinbrück ist kein Frauentyp - oder doch? Internetexpertin Gesche Joost sagt im stern-Interview, warum sie den SPD-Kanzlerkandidaten unterstützt und was sich im Netzzeitalter ändern muss.
Das sind die ersten drei Köpfe des Steinbrück-Kompetenzteams: Medienprofessorin Joost, Innenpolitiker Oppermann und Gewerkschafter Wiesehügel - bekannt als beinharter Kritiker der Agenda 2010.
Neue Hiobsbotschaft für Peer Steinbrück: Der Wahlkampfmanager des SPD-Kanzlerkandidaten, Heiko Geue, ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Er steht unter Untreueverdacht.
Die Namen kursieren seit Tagen in den Medien. Jetzt hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die ersten Mitglieder seines Kompetenzteams offiziell vorgestellt und seine Auswahl erklärt.
Für seinen "Clown"-Spott bekam Steinbrück vom italienischen Präsidenten Napolitano eine Abfuhr. Am Telefon versuchte er nun, die Wogen zu glätten. Eine Entschuldigung habe es jedoch nicht gegeben.
Soll er oder soll er nicht? Stefan Raab wird wohl das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück moderieren. Einer Umfrage zufolge halten die meisten Deutschen überhaupt nichts von der Idee.
Beinfreiheit? Von wegen. Bei seinem ersten Auftritt nach "Kanzlergehaltsgate" bemühte sich SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück, bloß keinen Fehler zu machen. Das ist zu wenig, um Merkel zu schlagen.
Gesagt hat er nichts Dolles, der Vielleicht-Kandidat, aber ein Abend mit Peer Steinbrück unterhält selbst ohne Worte. Pure Anwesenheit reicht. Schließlich betreibt er ein amüsantes Spiel.
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Peer Steinbrück ist ein deutscher Politiker. Er ist seit 2005 Bundesminister der Finanzen und war von 2002 bis 2005 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2005 ist er auch stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender.