Manuela Schwesig ist eloquent, klug und attraktiv: ein Glücksfall für die SPD. 2009 wurde die ehemalige Steuerfahndungsprüferin zur stellvertretenden Parteichefin gewählt. Seit 2008 amtiert sie als Ministerin mit den Fachgebieten Familie, Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit bekannt wurde sie, als SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sie für sein "Kompetenzteam" nominierte. In Berlin profilierte sie sich als Verhandlungsführerin ihrer Partei bei der Anpassung der Hartz-IV-Sätze. Sie wurde so zur prominenten Gegenspielerin von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Kampf gegen Kinderpornografie im Internet. Manuela Schwesig, verheiratet, ein Kind, geboren 1974 in Frankfurt an der Oder, hat sich im Alter von 26 Jahren noch taufen lassen und ist jetzt Mitglied der evangelischen Landeskirche Mecklenburg.
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Die Hartz-IV-Verhandlungen haben Manuela Schwesig, 36, auf die große Berliner Bühne gehoben. Wer ist diese Frau?
Immer heftiger streiten die Parteien über das Betreuungsgeld: Die SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig hat nun gewettert, Frauen seien "nicht die Gebärmaschinen dieser Gesellschaft". Die CSU ist empört. Schwesig beleidige zwei Drittel aller Eltern.
"Kinderzimmer statt Kita" - das Thema Betreuungsgeld birgt reichlich Sprengstoff. Doch statt sachlich zu diskutieren, lieferten sich Günther Jauchs Talkshow-Gäste lediglich einen parteipolitischen Schaukampf.
Manuela Schwesig soll SPD-Vize werden, bundespolitisch ist die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern ein unbeschriebenes Blatt. Als Kämpferin für die Rechte von Kindern hat sie aber bereits ein Thema gefunden.
Die Frauen sind bei Hartz IV weg vom Fenster? Mitnichten. Zumindest in der SPD nicht. "Brillante Arbeit", so das Urteil über die Genossin Schwesig. Beckscher Kraftmeierei zum Trotz.
Zwei Frauen im Charming-Wettstreit: Manuela Schwesig und Ursula von der Leyen lächeln um die Wette. Genossin Schwesig macht dabei die bessere Figur, während die CDU-Frau ihren Zauber verloren hat.
Von der Opposition als "Herdprämie" verpöhnt, innerhalb der Koalition heiß umstritten: Das Betreuungsgeld kommt nicht aus der Kritik. Auch die Evangelische Kirche findet nicht viel Gutes daran.
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig will Frauen stärker zum Aufbau einer eigenständigen beruflichen Existenz ermutigen.
Sie wollten Ministerin von der Leyen einheizen. Wegen der Hartz-IV-Erhöhung um mickrige fünf Euro und wegen Art der Berechnung. Das ist der SPD nicht gelungen - dafür einer Grünen.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück holt nach übereinstimmenden Medienberichten seinen bayerischen Genossen Florian Pronold in sein Kompetenzteam.
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