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Verbale Scharmützel Der politische Aschermittwoch bietet Vorgeschmack auf den Wahlkampf


Anlässlich des politischen Aschermittwoch teilen die Politiker aller Parteien traditionsgemäß mit der groben verbalen Kelle aus. In diesem Jahr dürften die Scharmützel im Zeichen der Bundestagswahl stehen. 

Beim politischen Aschermittwoch fassen die Parteien ihre Rivalen traditionsgemäß nicht gerade mit Samthandschuhen an. In diesem Jahr dürfte es einen ersten Vorgeschmack auf den anstehenden Bundestagswahlkampf geben. Die CSU trifft sich in Passau, die SPD in Vilshofen. Zu diesen beiden größten Veranstaltungen werden zusammen mehr als 9000 Besucher erwartet.

Die CSU bietet Parteichef Horst Seehofer, Innenminister Joachim Herrmann, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Partei-Vize Manfred Weber auf. Die SPD setzt auf ihren Hoffnungsträger Martin Schulz.

Politischer Aschermittwoch in vielen Bundesländern

Im vergangenen Jahr waren die traditionsreichen Wortgefechte aus Rücksicht auf das unmittelbar davor passierte Zugunglück von Bad Aibling bundesweit ausgefallen.

Auch andere Bundespolitiker reisen zum politischen Aschermittwoch nach Bayern. In Landshut will Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt sprechen, in Dingolfing der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, in Osterhofen bei Deggendorf AfD-Chefin Frauke Petry und in Passau die Linke-Vorsitzende Katja Kipping.

Den politischen Aschermittwoch gibt es inzwischen in vielen Bundesländern. So wird die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel wie in jedem Jahr in Demmin in ihrem Heimatland Mecklenburg-Vorpommern erwartet. SPD-Kanzlerkandidat Schulz will am Abend auch im nordrhein-westfälischen Schwerte auftreten.

rös dpa

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