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Dieser Partei gaben Jugendliche bei der U18-Wahl die meisten Stimmen

Ob das Wahlalter heruntergesetzt werden sollte, ist immer wieder Teil politischer Debatten. Damit die jungen Wähler schon mal üben können, gibt es die U18-Wahl. Der positive Nebeneffekt: Der Staat erhält ein Meinungsbild.

Ein Wahlumschlag wird in den U18-Wahlkasten gesteckt

Die Wahlurnen der U18-Wahl sind auch optisch ihrem jüngeren Publikum angepasst

und Jugendliche unter 18 Jahren haben bei der U18-Wahl des Bundesjugendrings am häufigsten für die Union gestimmt. Bei der nicht repräsentativen Abstimmung als Übung für junge Menschen vor der Bundestagswahl kam die CDU/CSU auf 28,5 Prozent, die SPD erreichte 19,8 Prozent. Drittstärkste Kraft wurden die Grünen mit 16,6 Prozent. Ginge es nach den Nachwuchswählern, wären auch die Linken mit 8,1 Prozent, die AfD mit 6,8 und die FDP mit 5,7 Prozent im Bundestag vertreten. An der U18-Wahl hatten am vergangenen Freitag rund 220.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen.

U18-Wahl erfreut die Grünen

Für die Grünen könnte sich das Heruntersetzen des Wahlalters also durchaus lohnen, haben sie doch deutlich mehr Prozentpunkte als bei den regulären Wahltrends. Auf Twitter appelliert die Öko-Partei an ältere Wähler, sich ein Beispiel zu nehmen.

Von links nach rechts zeigt die Grafik die Umfragewerte der Grünen, CDU, SPD, Linken, FDP und AfD.

sve/DPA

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