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Nach zweiter Vorwahl: "Warren will wohl ein schönes kaltes Bier mit ihrem Mann trinken": Trump spottet über die Demokraten

Für Bernie Sanders ist sein Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire "der Anfang vom Ende für Donald Trump". Der Präsident selbst zeigt sich aber unbeeindruckt – und verhöhnt die Konkurrenz via Twitter wie gewohnt.

Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire.

Nach der zweiten Vorwahl im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat der linke Senator Bernie Sanders den Sieg für sich beansprucht. "Dieser Sieg ist der Anfang vom Ende für Donald Trump", sagte Sanders am Dienstagabend (Ortszeit) vor Anhängern im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire. Es gehe darum, Trump – "den gefährlichsten Präsidenten der jüngeren Geschichte" – bei der Wahl im November zu besiegen, sagte Sanders. Er werde sich für eine bessere Gesundheitsversorgung, höheren Steuern für Reiche, strengere Waffengesetze und den Kampf gegen den Klimawandel einsetzen, versprach der 78-Jährige.

Trump selbst meldete sich mit Spott über einige Kandidaten zu Wort. Zum enttäuschenden Abschneiden der linken Senatorin Elizabeth Warren schrieb er auf Twitter, sie wolle wohl insgeheim aus dem Rennen aussteigen und einfach nach Hause gehen, um dort mit ihrem Mann ein Bier zu trinken. Warren kam bei der Wahl im Bundesstaat New Hampshire ersten Auszählungsergebnissen zufolge mit gut 9 Prozent der Stimmen nur auf den vierten Platz.

Trump gratulierte hingegen dem gemäßigten Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg, der nur knapp hinter dem linken Senator Bernie Sanders auf dem zweiten Platz lag. Er habe "ziemlich gut" abgeschnitten und mache dem "verrückten Bernie" das Leben schwer, feixte Trump.

Donald Trump ohne ernstzunehmende Konkurrenz

Zu den Kandidaten Andrew Yang und Michael Bennet, die ihre Kampagnen angesichts schlechter Ergebnisse einstellten, fiel Trump nur ein, dass sie einen "sehr niedrigen politischen Intelligenzquotienten" hätten. Bei den Republikanern gelten die Vorwahlen nur als Formsache: Trump hat keine ernstzunehmende parteiinterne Konkurrenz. Er wird sich im November um eine zweite Amtszeit bewerben.

tim / DPA