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Fall Kurnaz: Ermittlung gegen zwei KSK-Soldaten

Die Tübinger Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Kurnaz gegen zwei KSK-Elitesoldaten - wegen gefährlicher Körperverletzung. Kurnaz hatte im stern ausführlich über seine Gefangenschaft berichtet und der KSK vorgeworfen, ihn geschlagen und getreten zu haben.

Den Angehörigen des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte (KSK) werde gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung im Amt vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Tübingen am Montag mit. Damit ist die drohende Verjährung abgewandt, ein späteres Strafverfahren bleibt möglich.

"Die Ermittlungen dauern an", hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Insbesondere sollen die beiden Verdächtigen vernommen werden. Murat Kurnaz hatte in einem stern-Interview im Oktober erstmals berichtet, ein Mann in einer Uniform mit deutschem Hohheitsabzeichen habe ihn im Januar 2002 im Beisein von US- und Bundeswehrsoldaten "an den Haaren" hochgezogen und dann "meinen Kopf auf den Boden geschlagen" (stern 41/2006). Außerdem sei er getreten worden. Kurnaz hatte sich im stern ausführlich dazu geäußert.

Fotos von 14 KSK-Soldaten vorgelegt

Einfache Körperverletzung verjährt nach fünf Jahren. Die Behörden hatten sich deshalb bemüht, bis Januar Beschuldigte zu ermitteln. Dafür wurden Kurnaz am 28. Dezember vergangenen Jahres 48 Fotos gezeigt, darunter Aufnahmen von 14 KSK-Soldaten, die Kontakt zu Kurnaz gehabt haben könnten. Kurnaz habe angegeben, den Soldaten erkannt zu haben, der ihn an den Haaren gepackt und seinen Kopf auf den Boden geschlagen haben soll. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Soldaten ein. Der zweite Beschuldigte hatte zur gleichen Zeit Wachdienst.

Kurnaz war Ende 2001 in Pakistan festgenommen worden. Er wurde nach Afghanistan verschleppt und schließlich vier Jahre lang im US- Lager Guantànamo auf Kuba festgehalten. Im August 2006 kam Kurnaz frei. Der Verteidigungsausschuss und der BND-Untersuchungsauschuss des Bundestages wollen sich noch Anfang dieses Jahres mit dem Fall befassen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(