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Arbeitgeber kontra Frauenquote: Und wieder ein Argument dagegen - Bürokratie

Es gab bislang schon viele Argumente gegen die Frauenquote in deutschen Betrieben. Dieses ist neu: zu viel Bürokratie, sagt der Arbeitgeberverband. Auch Gewerkschaften üben Kritik.

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, warnt vor "zahlreicher zusätzlicher bürokratischer Belastungen", durch die gesetzliche Frauenquote

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, warnt vor "zahlreicher zusätzlicher bürokratischer Belastungen", durch die gesetzliche Frauenquote

Vor den Beratungen im Bundestag über das Gesetz zur Frauenquote hat die deutsche Wirtschaft die Pläne kritisiert. Die Regelung müsse angesichts "zahlreicher zusätzlicher bürokratischer Belastungen" noch einmal auf den Prüfstand, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer der "Passauer Neuen Presse". Er nannte unter anderem zusätzliche Berichtspflichten und komplizierte Selbstverpflichtungen sowie aufwändige Nachwahlverfahren, wenn die Quote nicht erfüllt werde.

Aktionäre drücken sich vor Quote

Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Elke Hannack, forderte Nachbesserungen an dem Gesetz. Die Arbeitnehmer auf der einen und die Anteilseigner auf der anderen Seite müssten "getrennt betrachtet werden", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Der Gesetzentwurf schreibt demnach als Regelfall nur eine Erfüllung der 30-Prozent-Quote in der Gesamtbetrachtung des Aufsichtsrats vor. Die Gewerkschaften befürchteten daher, dass die Vertreter der Aktionäre sich vor der Quote drücken könnten, weil die meisten Frauen in mitbestimmten Aufsichtsräten Arbeitnehmervertreterinnen seien, sagte Hannack. Von den gut hundert börsennotierten Gesellschaften, für die das neue Gesetz ab 2016 gelten soll, erfüllen dem DGB zufolge bereits jetzt 39 die Quotenvorgabe auf Arbeitnehmerseite, auf der Kapitalseite dagegen nur elf.

Entweder Frau oder leerer Stuhl

Hannack wies zudem auf "komplexe und unterschiedliche Nominierungs- und Wahlverfahren" für Aufsichtsräte hin. Diesen trage der Gesetzentwurf nicht genügend Rechnung. "Die Koalition muss hier dringend nachbessern", sagte die DGB-Vizevorsitzende. Prinzipiell unterstützt der DGB die Initiative der Regierung zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungsgremien.

Das Bundeskabinett hatte im Dezember den Gesetzentwurf zur Frauenquote verabschiedet. Dieser schreibt ab 2016 für die Aufsichtsräte von Großunternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent vor. Sollte die Quote verfehlt werden, müssen Aufsichtsratsposten zur Strafe unbesetzt bleiben.

yps/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(