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100 Jahre Frauenwahlrecht: Folgen für AfD und FDP: Was wäre, wenn Frauen immer noch nicht wählen dürften?

Wie wären die vergangenen Bundestagswahlen ausgegangen, wenn es kein Frauenwahlrecht gegeben hätte? Vor allem die Wahl 2013 sorgt dabei für zwei Überraschungen.

100 Jahre Frauenwahlrecht: Bundestag

Ohne Frauenwahlrecht wären die Verhältnisse im Bundestag anders 

DPA

Am 19. Januar 1919 brach ein neues Kapitel in der deutschen Politik an: Erstmals durften auch Frauen wählen gehen, und zwar bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung. Ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung der Geschlechter.

"Wahlberechtigt sind alle deutschen Männer und Frauen, die am Wahltag das 20. Lebensjahr vollendet haben." So stand es fortan im Reichswahlgesetz.

Heute ist es hierzulande selbstverständlich, dass auch Frauen zu den Wahlen auf Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europaebene gehen – und sie machen ebenso Gebrauch von ihrem Recht wie die Männer. Bei der Bundestagswahl 2017 lag die Wahlbeteiligung von beiden Geschlechtern jeweils bei rund 76 Prozent.

Doch gibt es Unterschiede bei den Wahlentscheidungen zwischen den Geschlechtern? Der stern hat die Statistiken des Bundeswahlleiters zu den vergangenen fünf Bundestagswahlen ausgewertet. Mit teils überraschenden Ergebnissen: Wenn auch von 2002 bis 2017 nur Männer hätten wählen dürfen, wäre zum Beispiel die AfD schon 2013 in den Bundestag eingezogen und nicht erst 2017. Auch dass die FDP vor sechs Jahren aus dem Parlament geflogen ist, hat die Partei den Frauen "zu verdanken". Hätten nur Männer an der Wahl teilgenommen, wäre sie auf 5,5 Prozent der Zweitstimmen gekommen.

In den folgenden Grafiken können Sie sich die Ergebnisse der Bundestagwahlen 2002 bis 2017 anzeigen lassen: Wie haben die Männer gewählt? Wie die Frauen? Und wie sah das Gesamtergebnis aus?

Interaktive Grafiken zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Was die Grafiken nicht zeigen: Auch im heutigen Bundestag stellen Frauen mit 219 von 709 Mitgliederinnen und Mitgliedern die deutliche Minderheit. Es gibt also auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht einiges zu tun. (Eine ausführliche Analyse dazu lesen Sie hier im stern.)

+++ Am 19. Januar vor 100 Jahren durften Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen. Das feiern wir – und stellen junge deutsche Feministinnen und Feministen vor: in der NEON-Damenwahl. +++

Wahlplakate From Hell

Quelle: Bundeswahlleiter

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.