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Wahlkreis in Heimat "Bin nicht abgeneigt": Merz erwägt Kandidatur für Bundestag

Friedrich Merz steht an einem Rednerpult
Ob Friedrich Merz für den Bundestag kandidieren wird, soll sich im April entscheiden
© Odd Andersen / Picture Alliance
Nach seiner Niederlage bei der Wahl um den CDU-Bundesvorsitz hielt sich Friedrich Merz zu weiteren politischen Ambitionen bedeckt. Nach Anfrage mehrerer Stadtverbandsvorsitzenden denkt der 65-Jährige nun darüber nach, für den Bundestag zu kandidieren.

Nach seiner Niederlage bei der Wahl des CDU-Vorsitzenden erwägt Friedrich Merz eine Kandidatur im Hochsauerlandkreis für die Bundestagswahl im September. "Ich bin von mehreren Stadtverbandsvorsitzenden im Sauerland gefragt worden, ob ich mir vorstellen kann, für den Wahlkreis anzutreten", sagte der 65-Jährige der "Westfalenpost". "Ich bin nicht abgeneigt", fügte der frühere Unionsfraktionschef hinzu.

Merz musste sich im Januar bei der Wahl zum CDU-Bundesvorsitz dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet geschlagen geben. Danach hielt er sich mit Äußerungen über seine weiteren politischen Ambitionen zunächst zurück. 

Merz will "keine offene Feldschlacht" um Kandidatur

Aktueller CDU-Bundestagsabgeordneter für den Hochsauerlandkreis ist der Innenexperte Patrick Sensburg. Er hatte den Wahlkreis im Jahr 2009 von Friedrich Merz übernommen. Zudem nominierte laut "Westfalenpost" der Mescheder Stadtverband am Wochenende den 35-jährigen Politiker Bernd Schulte für den Bundestagswahlkampf. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion im Hochsauerland und Referatsleiter in der Düsseldorfer Staatskanzlei.

Er wolle "keine offene Feldschlacht" um die Kandidatur im Sauerland, sagte Merz der Zeitung. Der Wahlkreis sei seit jeher bekannt für seine Geschlossenheit. Die Entscheidung über den nächsten CDU-Bundestagskandidaten soll Ende April fallen.

mod AFP

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