Gesundheitsschutz Drogenbeauftragte will absolutes Rauchverbot


Die EU-Kommission fordert ein flächendeckendes Rauchverbot - die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, bläst in dasselbe Horn. Sie will eine strengere, eine bundesweit einheitliche Regelung, die für öffentliche Räume, Gaststätten und Hotels gelten soll.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), unterstützt den Vorstoß der Europäischen Union für ein strengeres Rauchverbot. "Der beste Gesundheitsschutz in Deutschland ist ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Räumen, Gaststätten und Hotels", sagte Bätzing der "Rheinischen Post". Der Vorstoß der EU-Kommission sei begrüßenswert.

Zum Schutz vor schädlichem Tabakqualm hatte die EU-Kommission am Dienstag rauchfreie Zonen im öffentlichen Raum in allen EU-Staaten gefordert. Bis zum Jahr 2012 sollen alle 27 Mitgliedsstaaten dafür möglichst weitgehende Gesetze erlassen. Nach Ansicht der Kommission muss Deutschland nachbessern, da hier in Eckkneipen Rauchen bisher noch erlaubt ist.

Bätzing schlug eine einheitliche Regelung für Deutschland vor. "Der Nichtraucherschutz sollte bundesweit einheitlich gelten. Das ist im Sinne der Gastronomen, der Gäste und im Sinne des Nichtraucherschutzes richtig", sagte die SPD-Politikerin. Ein generelles Rauchverbot führe nicht zu erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen, betonte sie. "Andere Länder haben vorgemacht, dass dies gesellschaftlich akzeptiert wird und nicht zu wirtschaftlichen Verwerfungen führt."

DPA/AP AP DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker