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Hängepartie beendet Jurist Range wird neuer Generalbundesanwalt


Die Ernennung des Juristen Harald Range zum neuen Generalbundesanwaltschaft ist perfekt. Der Bundesrat billigte am Freitag in Berlin einstimmig die Entscheidung von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und beendete eine wochenlange Hängepartie.

Die Ernennung des Celler Juristen Harald Range zum neuen Generalbundesanwalt ist beschlossene Sache. Der Bundesrat stimmte der Personalie am Freitag in Berlin einstimmig zu. Das Kabinett hatte bereits grünes Licht gegeben. Damit geht eine wochenlange Hängepartie zu Ende.

Ursprünglich wollte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) den Stuttgarter Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl für den Posten. Doch die Wahl platzte nach einer Debatte über Schmalzls fachliche Eignung.

Die bisherige Generalbundesanwältin Monika Harms wurde bereits Ende September pensioniert. Zwischenzeitlich leitete der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum die Geschäfte.

Der Generalbundesanwalt ist in Deutschland die Nummer eins bei der Verfolgung von Terroristen. Die Bundesjustizministerin schlägt einen Kandidaten vor, der vom Kabinett gebilligt und nach der Zustimmung des Bundesrates vom Bundespräsidenten ernannt wird. Der gebürtige Göttinger Range ist seit Jahren FDP-Mitglied.

AFP/DPA DPA

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