HOME

Kinderbetreuung: Klagewelle auf Kitaplätze bleibt aus

Die Angst vor einer Klagewelle war groß - und offenbar unangebracht: Seit der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz sollen nur 50 Klagen eingegangen sein - bundesweit.

Die Einführung des #link;http://www.stern.de/politik/deutschland/rechtsanspruch-auf-betreuung-wie-man-an-den-garantierten-kitaplatz-kommt-2045556.html;Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz# hat nach Angaben des Städtetages bislang nur wenige Eltern dazu veranlasst, einen Platz einzuklagen. "Ich schätze, es gibt bundesweit bisher nicht mehr als 50 Klagen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Bild"-Zeitung (Freitag). Die von vielen befürchtete Klagewelle sei ausgeblieben.

Landsberg warnte zugleich davor, beim Kitaplatz-Ausbau nachzulassen: "Wir brauchen noch mehr Plätze. Der Wunsch von Eltern, Kinder schon früh betreuen zu lassen, wird weiter zunehmen." Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt seit dem 1. August. Gerade in Großstädten und Ballungszentren werden aber Engpässe befürchtet.

kmi/DPA / DPA