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Neue Umfrage: Kurz vor den Landtagswahlen: So schneiden die Parteien in Sachsen und Brandenburg aktuell ab

Am Freitag laden viele Parteien in Sachsen und Brandenburg zum offiziellen Wahlkampfabschluss ein. Am Abend vorher gab es noch einmal eine neue Umfrage – die vor allem die beiden Ministerpräsidenten freuen dürfte.

Michael Kretschmer (CDU), Ursula Nonnemacher (Die Grünen) und Andreas Kalbitz (AfD)

Michael Kretschmer, Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat in Sachsen, Ursula Nonnemacher, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg und Andreas Kalbitz (v. l.), AfD-Spitzenkandidat in Brandenburg 

DPA

Zwei Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg beenden am Freitag einige Parteien den Wahlkampf mit Abschlusskundgebungen. In einer neuen Umfrage legten unterdessen die Parteien der beiden Ministerpräsidenten leicht zu.

Sachsen: CDU vergrößert Vorsprung zur AfD

Die CDU in Sachsen von Ministerpräsident Michael Kretschmer kommt im ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen auf 32 Prozent (plus 1 im Vergleich zur Vorwoche) und vergrößert damit den Vorsprung auf die AfD. Die Rechtspopulisten liegen bei 24,5 Prozent (minus 0,5).

Auf den weiteren Plätzen in Sachsen liegen die Linke (14 Prozent, unverändert), die Grünen (11 Prozent, plus 2) und die SPD (8,5 Prozent, minus 0,5). Die FDP muss demnach mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. 33 Prozent der Befragten waren sich der Umfrage zufolge noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen. Bei der Frage nach dem Wunsch-Ministerpräsidenten liegt Kretschmer sowohl gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Urban (67 zu 9 Prozent) als auch gegenüber dem Linken-Spitzenkandidaten Rico Gebhardt (62 zu 9) deutlich vorne.

Brandenburg: AfD kratzt am SPD-Spitzenreiter

In Brandenburg legt die SPD von Ministerpräsidenten Dietmar Woidke der Erhebung zufolge ebenfalls einen Prozentpunkt zu und erreicht 22 Prozent (plus 1). Sie liefert sich aber weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der AfD (21, plus 1). Ähnliche Tendenzen in beiden Bundesländern hatten auch andere Umfragen in den vergangenen Tagen ergeben.

In Brandenburg rangieren laut ZDF-Politbarometer hinter SPD und AfD die CDU mit 16,5 Prozent (minus 1,5), die Grünen mit 14,5 Prozent (plus 0,5), die Linke (14, unverändert), die FDP mit 5 (unverändert) und die Freien Wähler mit 4 Prozent (unverändert). Auch hier liegt der Ministerpräsident im persönlichen Vergleich deutlich vor seinen Herausforderern. Woidke hat gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz einen Vorsprung von 57 zu 10 Prozent, gegenüber CDU-Mann Ingo Senftleben ist er 51 zu 20 Prozent vorne. 39 Prozent der Brandenburger haben der Erhebung zufolge allerdings noch nicht entschieden, ob sie zur Wahl gehen oder wen sie wählen wollen.

Wahlkampfabschluss mit Bundesprominenz

Bei Veranstaltungen werben die Parteien am Freitag noch einmal um die Stimmen der Wähler für die Abstimmungen am Sonntag. In Brandenburg sind die Grünen (13.00 Uhr) in Potsdam zu Gast, Parteichefin Annalena Baerbock kommt dorthin zum Bürgergespräch (16.30 Uhr). Die SPD lädt nach Oranienburg (18.00 Uhr), wo Ministerpräsident Woidke und Bundesfinanzminister Olaf Scholz erwartet werden. Zum Wahlkampfabschluss der AfD in Königs Wusterhausen (18.00 Uhr) wird unter anderem Thüringens Landeschef Björn Höcke erwartet. Die FDP schließt ihren Wahlkampf in Potsdam (19.00 Uhr) mit Parteichef Christian Lindner ab. CDU und Linke beenden ihre Wahlkämpfe jeweils am Samstag.

Auch in Sachsen erwarten die Parteien viel Bundesprominenz. Ministerpräsident Kretschmer wird um 17.00 Uhr gemeinsam mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig auftreten. Auch die Grünen laden um 16.30 Uhr zum Wahlkampfabschluss in die Messestadt ein - neben dem Spitzenduo Wolfram Günther und Katja Meier wird auch der Bundesvorsitzende Robert Habeck erwartet. Bei den Linken wird der Chef der Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, in Leipzig-Grünau erwartet. SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig wird in Dresden unterwegs sein. Die AfD plant ihren Wahlkampfabschluss am Samstag in Görlitz.

fs / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.