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Kanzlerkandidat der Union "Bürgerliche Positionen waren in der Minderheit": Laschet kritisiert TV-Trielle

Hat alle drei Trielle laut Umfragen verloren: CDU-Kandidat Armin Laschet
Hat alle drei Trielle laut Umfragen verloren: CDU-Kandidat Armin Laschet
© Michael Kappeler / DPA
CDU-Chef Armin Laschet sieht sich bei den Triellen im Rückblick benachteiligt. "Bürgerliche Positionen" seien in der Minderheit gewesen und besonders das letzte Triell habe gezeigt,  "wie eng SPD und Grüne schon jetzt sind".

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat inhaltliche Kritik an den TV-Triellen mit SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock geübt. "Bürgerliche Positionen waren bei allen Triellen in der Minderheit", sagte Laschet der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" (Dienstagsausgaben). Im Land sei das anders, "die Menschen möchten nicht, dass ein Linksbündnis unser Land umkrempelt". 

"Solche Sendungen führen den Wählerinnen und Wähler vor Augen, welche Richtungsentscheidung vor ihnen liegt", sagte Laschet den Zeitungen. Gerade das dritte Triell am Sonntag habe bewiesen, "wie eng SPD und Grüne schon jetzt sind, und wie deckungsgleich viele ihrer Positionen mit der Linkspartei sind". "Die stand quasi schon mit am Triellpult", kritisierte der Unionspolitiker.

Armin Laschet in Umfragen auf Platz zwei

Laschet liegt in Umfragen derzeit hinter Scholz. Die SPD ist in allen Erhebungen derzeit stärkste Kraft, allerdings hat sich der Abstand zur Union zuletzt teilweise verringert. Den Umfragen zufolge wären neben einer erneuten großen Koalition unter SPD-Führung eine Ampel-Koalition, Rot-Grün-Rot und auch ein Unions-geführtes Jamaika-Bündnis möglich. 

fin AFP

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