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WIEDERERÖFFNUNG: Neue Ausstellung mit alter These

Mit einer Neukonzeption der Ausstellung konfrontiert das Hamburger Institut für Sozialforschung wieder die Öffentlichkeit. Geblieben ist die Kernthese, wonach sich die Wehrmacht systematisch an Verbrechen beteiligt habe.

Eroberung von Lemberg durch die Wehrmacht am 30. Juni 1941. Massenerschießung jüdischer Bürger unmittelbar nach Einnahme der Stadt durch Hilfstruppen ukrainischer Nationalisten.

Eroberung von Lemberg durch die Wehrmacht am 30. Juni 1941. Massenerschießung jüdischer Bürger unmittelbar nach Einnahme der Stadt durch Hilfstruppen ukrainischer Nationalisten.

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Nach dem Mittagessen ergriff General Artur Nebe das Wort. Der SS-Brigadeführer sprach zu mehr als 60 Offizieren über »die Judenfrage mit besonderer Berücksichtigung der Partisanen«. Der »jüdische Bolschewismus« müsse »rücksichtslos« bekämpft werden und man dürfe Zivilisten nicht verschonen. Protokoll und Teilnehmerliste der Konferenz, die nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion östlich von Minsk stattfand, sind bis heute erhalten. Sie sind in der neuen Wehrmachtsausstellung in Berlin nachzulesen und ein Beleg für die systematische Beteiligung des deutschen Militärs an den Kriegsverbrechen zwischen 1941 und 1944.

Neuer Ansatz für die Darstellung

Nach Absetzung der ersten Wehrmachtsausstellung vor zwei Jahren haben die Ausstellungsmacher rund um Jan Philipp Reemtsma und seinem Hamburger Institut für Sozialforschung einen neuen Ansatz für die Darstellung eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte gewählt. »Wir haben uns für einen differenzierten Blick entschieden«, sagt die Leiterin des Ausstellungsteams, Ulrike Jureit.

Nicht mehr großformatige Fotos von Erschießungskommandos und Leichenbergen beherrschen die Schau »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944« in den Berliner »Kunst-Werken« - es sind vor allem kleine Bilder und lange Texte, mit denen die Mitschuld der Wehrmacht am Holocaust und den Kriegsverbrechen im Osten und Südosten Europas dokumentiert wird. Sie widersprechen dem im Nachkriegsdeutschland gepflegten Bild einer »sauberen Wehmacht«.

In Glaskabinen können die Besucher die mörderischen Befehle oder Schilderungen von Zeitzeugen über das Wüten der Soldaten in der einstigen Sowjetunion oder in Griechenland hören.

Minutiöse Rekonstruktion

Minutiös rekonstruiert die Ausstellung die Verstrickung der Militärs in Hitlers Vernichtungsfeldzug: Von den geheimen Befehlen an das Oberkommando der Wehrmacht, im Osten keine Milde walten zu lassen, über den Einsatz der Soldaten bei der Erfassung und Verschleppung der Juden in Gettos und Konzentrationslager bis hin zum Hungertod von Millionen Sowjetbürgern im »Ernährungskrieg«.

Doch anders als die erste Ausstellung, deren Präsentation eine vom Hamburger Institut eingesetzte Historikerkommission als »zu plakativ und pauschal« kritisiert hatte, möchte die neue Schau einen Lichtblick als »Dimension der Zivilcourage« geben, wie Reemtsma sagte: Sie erzählt unter anderem die Geschichte des Oberstleutnants Josef Sibille, einem strammen NSDAP-Mitglied, der sich 1941 weigerte, jüdische Kinder und Frauen aus dem Dorf Krutscha in Weißrussland als Partisanen hinzurichten. Daraufhin übernahm ein anderer Kompanieführer, Oberstleutnant Hermann Kuhls, das Kommando und befehligte die Hinrichtung - ohne Protest.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(