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Peter Struck über Sarrazin und Steinbach: "Jedes Parteimitglied hat das Recht, Unsinn zu reden"

Sarrazins Migrantenschelte und Steinbachs krude Weltkriegsäußerungen haben die großen Volksparteien aufgeschreckt. Zu Unrecht, findet Peter Struck, langjähriger Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Im Umgang mit parteiinternen Querdenkern rät der 67-Jährige zu mehr Gelassenheit.

Der langjährige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck, hat seine Genossen zu mehr Gelassenheit im Umgang mit ihrem umstrittenen Buchautor ermahnt. "Thilo Sarrazin hat nicht die Meinung der SPD vertreten", sagte Struck im Interview der Woche des Deutschlandfunks laut Vorabbericht. "Ich hätte klargestellt: Es ist die Einzelmeinung von Thilo Sarrazin und dann hätte man es gut sein lassen sollen." Struck halte wenig davon, den ehemaligen Berliner Finanzsenator aus der SPD auszuschließen. Allerdings erwarte er von Sarrazin, dass er auf SPD-Chef Sigmar Gabriel zugeht und ihm "erklärt, was er eigentlich gemeint hat".

Mit Blick auf die Äußerungen von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach forderte Struck eine Distanzierung seitens der Christdemokraten. Sie habe abstruse Vorstellungen vertreten zur Verantwortung Polens beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. "Aber es hat auch jedes Parteimitglied das Recht, Unsinn zu reden, dann muss man eben nur klarstellen, dass das nicht die Meinung der CDU ist!" Dass der Umgang von Union und SPD mit Querdenkern aus den eigenen Reihen in die Gründung einer Rechtspartei münden könnte, fürchtet Struck nicht.

Struck, von 2002 bis 2005 Verteidigungsminister, hält den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan weiter für richtig und wichtig. Es gehe darum, den Aufbau der dortigen Armee und Polizei voranzutreiben. Allerdings bringe die afghanische Regierung nicht die Unterstützung, die von ihr erwartet werden könne. Ausdrücklich betonte der Minister a. D., dass im Kampf gegen den Terror auch andere Einsatzgebiete in den Blick geraten könnten.

APN / APN
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(