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Sigmar Gabriel im stern: "Natürlich will ich Kanzler werden"

Noch vor kurzem kursierte der Vorschlag, die SPD brauche gar keinen Kandidaten gegen Kanzlerin Merkel ins Rennen zu schicken.  Nun die klare Ansage von Sigmar Gabriel. In der neuen Ausgabe des stern spricht der SPD-Parteivorsitzende erstmals über seine Kanzler-Pläne.

Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel: "Natürlich will ich Bundeskanzler werden, wenn die SPD mich aufstellen will. Das ist doch gar keine Frage.“

Die Union schwächelt. Die Umfragewerte der Bundeskanzlerin fallen. Plötzlich ist Angela Merkel nicht mehr völlig unangefochten. In dieser Situation äußert sich ihr Vize Sigmar Gabriel zu seinen eigenen Ambitionen. 

In einem Sigmar-Gabriel-Porträt für die neue Ausgabe des stern spricht der SPD-Vorsitzende erstmals über seine Kanzler-Pläne für die Bundestagswahl im Jahr 2017.  Gabriel, 56, sagt: "Ich hab' mir geschworen, die Frage, wer führt die Partei in die nächste Wahl, nicht von meiner persönlichen Eitelkeit abhängig zu machen.“

Parteifreund Albig als Merkel-Fan

Parteifreunde hatten im Sommer angeregt, über die Kanzlerkandidatenfrage alle Parteimitglieder abstimmen zu lassen. Doch das Personal-Tableau der SPD ist dünn. Alternativkandidaten zu Gabriel haben sich bisher nicht aufgedrängt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) schlug seiner Partei sogar vor, angesichts der hohen Zustimmungswerte für Angela Merkel ganz auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten. 

Im neuen stern stellt Sigmar Gabriel nur klar: "Natürlich will ich Bundeskanzler werden, wenn die SPD mich aufstellen will. Das ist doch gar keine Frage."

Jetzt ist es also raus. Und ob die Partei will, dürfte eher eine rhetorische Frage sein. Denn traditionell hat der Parteivorsitzende das erste Zugriffsrecht und weitere Kandidatenmeldungen sind weit und breit nicht in Sicht.


Ulrike Posche
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.