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SPD-Chef resigniert Gabriel soll nicht mehr an Wahlsieg 2017 glauben

Zweieinhalb Jahre vor der nächsten Bundestagswahl soll SPD-Chef Gabriel die Hoffnung bereits aufgegeben haben. Laut einem Medienbericht glaubt er nicht mehr an einen Wahlsieg.

Da ist die Stimmung aber offenbar ganz schön im Keller: Auf der Vorstandsklausur der SPD im Februar im brandenburgischen Nauen soll Parteichef Sigmar Gabriel laut "Spiegel" eine düstere Prognose abgegeben haben. "Zwischen Union, Grünen und Linkspartei bleibt uns nur ein Potenzial von 27 Prozent", zitiert ihn das Magazin. Deshalb könne es "sehr lange dauern, bis wir wieder den Kanzler stellen". Die Stimmung sei "deprimierend" gewesen.

Im stern-RTL-Wahltrend darbt die SPD schon seit Monaten bei 22 bis 24 Prozent, während die Unionsparteien CDU/CSU weiter bei 41 Prozent liegen. Forsa-Chef Manfred Güllner macht unter anderem falsche Themen dafür verantwortlich. Die SPD habe zudem schon immer Vertrauen verloren, wenn sie Regierung und Opposition in einem sein wollte.

Über mangelndes Vertrauen kann sich Kanzlerin Angela Merkel hingegen nicht beschweren. Sie führt laut ZDF-Politbarometer die Liste der wichtigsten zehn Politiker an. Sie erreicht jetzt auf der Skala von plus fünf bis minus fünf ihren persönlichen Bestwert von 2,8 (Februar: 2,4). Auf Platz zwei liegt Bundesfinanzminister Wolfgang Wolfgang Schäuble (CDU) mit unverändert 2,2. Danach folgen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). SPD-Chef Sigmar Gabriel landet auf Platz 5.

jek/AFP AFP

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