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stern-RTL-Wahltrend: Brexit schwächt AfD und stärkt Regierungsparteien

Jetzt erst einmal keine Experimente mehr: Die Deutschen wollen nach der Entscheidung der Briten für den EU-Ausstieg Verlässlichkeit. Vom Brexit profitiert im stern-RTL-Wahltrend die Große Koalition, während die AfD verliert.

Wahltrend AfD Gauland

Langes Gesicht bei AfD-Vize Alexander Gauland nach dem Brexit

In der Woche der Abstimmung über den Brexit in Großbritannien konnten lediglich die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD im stern-RTL-Wahltrend zulegen - die Union um einen Prozentpunkt auf 34 Prozent und die SPD ebenfalls um einen Punkt auf 22 Prozent. "Weil dieses Referendum als europäisches Krisensignal wahrgenommen wurde", so Forsa-Chef Manfred Güllner, "will man jetzt Verlässlichkeit und Stabilität, und die glaubt man eher in der zu finden als in der Opposition."

AfD verliert im Wahltrend ein Prozent

Während die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt einbüßen auf jetzt 12 Prozent, verharrt die Linke bei 9 und die FDP bei 6 Prozent. Güllner: "Da die Europafreundlichkeit der Bundesbürger weiterhin ungebrochen bleibt, kann auch die vom Brexit nicht profitieren." Sie verliert sogar einen Punkt und kommt auf nun 10 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt weiterhin 29 Prozent.

Wahltrend Grafik


Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 20. bis 24. Juni 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.



wm

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