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stern-RTL-Wahltrend Wer die AfD wählen will


Die eurokritische "Alternative für Deutschland" liegt bei vier Prozent. Doch wer sympathisiert eigentlich mit der AfD? Forsa hat es untersucht - der Union dürften die Ergebnisse nicht schmecken.

Die Sympathisanten der "Alternative für Deutschland", die im aktuellen stern-RTL-Wahltrend bei 4 Prozent liegt, stammen vornehmlich aus dem Lager der Union. Das zeigt eine Forsa-Untersuchung im Auftrag des stern. Demnach sind die Sympathisanten der AfD - häufiger als der Durchschnitt aller Wähler - dem rechten politischen Spektrum zuzuordnen. Sie trauen keiner Partei politische Kompetenz zu. Fast die Hälfte möchte weder Angela Merkel (CDU) noch Peer Steinbrück (SPD) als Kanzler.

28 Prozent der potentiellen AfD-Wähler haben bei der letzten Bundestagswahl 2009 die Union gewählt, 14 Prozent die FDP, 15 Prozent die SPD, 6 Prozent die Grünen, 7 Prozent die Linke, 16 Prozent sonstige Parteien (vor allem rechtsradikale). 14 Prozent waren Nichtwähler.

Die Klientel: pessimistische Männer

Die Sympathisanten der "Alternative für Deutschland" sind überwiegend Männer (70 %), über 45 Jahre alt (80 %), gut ausgebildet (61 % haben Abitur oder ein Hochschulstudium) und konfessionslos (49 %).

Beruflich sind überproportional viele Selbständige (24 %) in der Anhängerschaft. Sie gehören überwiegend den oberen sozialen Schichten an, haben aber extrem pessimistische Wirtschaftserwartungen - 74 % rechnen damit, dass sich die ökonomischen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern werden.

lk

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