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Währungskrise: Euro-Kritiker sehen Lafontaine ganz auf ihrer Linie

Oskar Lafontaine gibt plötzlich den Euro-Skeptiker. Der Chef der eurokritischen Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, preist die Kehrtwende des Linken-Politikers als "späte Einsicht".

Lafontaine habe vor wenigen Wochen noch ganz anders geredet, sagte Lucke stern.de. Dennoch begrüße er die "Einsicht Lafontaines, dass man in der Eurozone zu nationalen Währungen zurückkehren müsse". Der ehemalige Linken-Chef habe genau das Konzept vertreten, das die Alternative für Deutschland vorgeschlagen habe. Im Kern geht es dabei darum, Ab- und Aufwertungen innerhalb der Eurozone wieder zu ermöglichen.

Lafontaine hatte dazu auf seiner Homepage geschrieben, das System der Währungsunion sei "aus den Fugen". Als Ursache machte er unter anderem aus, dass die Löhne in Deutschland zu niedrig gehalten würden. In den Krisenländern im Süden müssten sie dagegen eigentlich sinken, um die Ungleichgewichte zu bekämpfen - das aber würde zur Katastrophe führen.

Die Schlussfolgerung des ehemaligen Bundesfinanzministers ist eindeutig: "Wenn reale Auf- und Abwertungen auf diesem Wege nicht möglich sind, dann muss man die einheitliche Währung aufgeben und zu einem System zurückkehren, das, wie beim Vorläufer der Währungsunion, dem Europäischen Währungssystem, Auf- und Abwertungen erlaubt."

Damit verabschiedete sich Lafontaine vom Kurs seiner eigenen Partei. Im Entwurf des Wahlprogramms heißt es ausdrücklich, die Linke trete trotz aller Konstruktionsfehler der Währungsunion nicht für deren Ende ein. Auch Lucke wies auf diesen Streit hin - und hofft, dass die Eurokritiker über Parteigrenzen hinweg weiter Zulauf bekommen. "Leider scheint Lafontaine mit seiner Meinung in seiner Partei noch ziemlich alleine zu stehen", sagte der AfD-Chef, dessen neu gegründete Partei im Wahltrend von stern und RTL bei drei Prozent liegt. "Aber wahrscheinlich kippen andere auch noch um."

Stefan Schmitz
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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.