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Wahl-O-Mat: Welche Partei würden Sie wählen?

Morgen wird endlich gewählt. Gehören Sie noch zu den unentschlossenen Wählern? Testen Sie den Wahl-O-Mat und finden Sie heraus, wo Sie am besten Ihr Kreuz machen sollten.

Am 27. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Auch wenn der Wahlkampf derzeit eher auf Sparflamme läuft, haben Sie sich schon für eine bestimmte Partei entschieden? Wenn nicht, oder wenn Sie auch nur feststellen, dass Sie die Programme der einzelnen Parteien noch nicht wirklich kennen, kann der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) Abhilfe schaffen, der heute in Berlin vorgestellt wurde und den Sie auch auf stern.de nutzen können.

Anhand von insgesamt 38 Thesen, denen Sie zustimmen oder die Sie ablehnen können, wird ihre Parteienpräferenz ermittelt. Dabei geht es um Themen wie einen gesetzlichen Mindestlohn, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan oder auch Fragen zur Umwelt- und Klimapolitik. Am Ende können Sie bestimmten Thesen noch eine besondere Gewichtung geben, wenn Ihnen bestimmte Theme besonders am Herzen liegen. Das interaktive Tool kam erstmals 2002 zum Einsatz und hat sich mittlerweile als feste Größe für politische Information im Vorfeld von Wahlen etabliert.

Seit Jahren im Einsatz

Gerade bei dieser Bundestagswahl könnte dem Wahl-O-Mat eine besondere Bedeutung zukommen. Immerhin hat sich rund die Hälfte der wahlberechtigten Bundesbürger noch nicht entschieden, welche Partei ihre Stimme erhalten soll. Laut internen Auswertungen der Bundeszentrale treten acht Prozent der Nutzer, die vorher angaben, nicht wählen zu wollen, anschließend doch den Gang zur Urne an.

Bei der Wahl 2005, bei der Angela Merkel Bundeskanzlerin wurde, wurde der Wahl-O-Mat mehr als fünf Millionen mal genutzt, um die eigene Wahlpräferenz herauszufinden. Das Kreuz müssen Sie zwar auch nach Benutzung des Tools immer noch selbst machen, aber zumindest kann Ihnen der Wahl-O-Mat als Entscheidungshilfe dienen.

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