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Wer soll Kanzler werden? Wahlvolk verwirrt über unklare Lage nach Bundestagswahl: "Hoffentlich bis Weihnachten eine Regierung"

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Die Deutschen haben gewählt, aber wissen am Montagmorgen noch nicht, welchen Kanzler sie haben werden. Um die Regierungsbildung zeichnet sich ein Machtkampf ab: Sowohl SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als auch sein Konkurrent Armin Laschet für die Union beanspruchen das Kanzleramt für sich. Auf die SPD entfielen laut dem vorläufigen Wahlergebnis von Montag 25,7, auf die Union 24,1 Prozent. Die Grünen und die FDP - die beide zulegten - finden sich nun in der Rolle als Königsmacher wieder: Beide zusammen können sowohl unter der Führung der SPD als auch der CDU/CSU eine Koalition schmieden. Wie finden das die Wählerinnen und Wähler? Ein Stimmungsbild von Montagmorgen aus Köln: "Ich denke nicht, dass eine Partei, die gerade ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren hat seit Bestehen, Anspruch aufs Kanzleramt stellen kann, meiner Meinung nach." "Für mich persönlich wäre es eher die SPD und zusammen mit den Grünen und mit der FDP gut." "Olaf Scholz war nicht meine Präferenz, muss ich sagen. Er ist mir zu stark ein Bürokrat. Aber es gibt auch keine Alternative." "Schwierig, wie man so schön sagt, historisch. Die Kleinen, die werden das Zünglein an der Waage sein, oder ob die FDP mit den Grünen zusammen sich ihren Partner aussuchen. Da kann Herr Scholz und Herr Laschet können sich feiern, aber ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, dass die ziemlich zügig sich irgendwie einigen und dass wir vor Weihnachten eine Regierung haben." So knapp war es zuletzt 2005 gewesen, als Angela Merkel mit einem Prozent Vorsprung vor der SPD und Gerhard Schröder gewann.
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Deutschland hat gewählt, aber weiß noch nicht, welchen Kanzler es haben wird.  Ein Meinungsbild von Bürgerinnen und Bürgern aus Köln.

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