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"Generalplan Ost": Hitlers Pläne im Osten Europas

Für Hitlers Nationalsozialisten schien der erwartete Endsieg nur noch eine Frage der Zeit. Sie begannen bereits 1941 mit den Planungen für eine umfassende Neuaufteilung der Länder im Osten Europas.

Die vollständige Umgestaltung der osteuropäischen Landkarte, in nazideutsch "Generalplan Ost", umfasste massenhafte Umsiedlungen in Polen und Russland, millionenfache Vertreibung und Tötung von "rassisch unerwünschten" Völkern und Ansiedlungsprogramme für Deutsche in den eroberten Gebieten.

In seinem Buch "Mein Kampf" schrieb Hitler bereits 1924: "Wir Nationalsozialisten setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Russland denken. Das Schicksal selbst scheint uns hier einen Fingerzeig zu geben...Das Riesenreich im Osten ist reif zum Zusammenbruch."

Himmlers "Gedanken"

Ende 1939, nachdem deutsche Truppen Polen überfallen hatten, begannen verschiedene Dienststellen des NS-Regimes mit ihren Planungen. Federführend besonders bei der Durchführung war Heinrich Himmler, dem Reichskommissar für die Festigung des Deutschen Volkstums (RFK). Er selbst informierte Hitler im Mai 1940 über "Einige Gedanken bei der Behandlung der Fremdvölkischen im Osten". Er bekam grünes Licht: Daraufhin begann die Abteilung 'Planung' im Stabshauptamt mit der Ausarbeitung erster Richtlinien.

Bis Ende 1941 wurden Pläne entworfen, wie die Besiedlung und Regionalplanung in den mittlerweile deutschbesetzten polnischen Gebieten auszusehen hatte. Öffentlich bekannt wurden die Expansionspläne im Oktober 1941, als Gestapo-Chef Reinhard Heydrich anlässlich seiner Ernennung zum stellvertretenden Reichsprotektor Böhmen und Mähren in seiner Antrittsrede von einer "etappenweise Übernahme Osteuropas" sprach. Im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) wurde der "Generalplan Ost" in der folgenden Zeit weiter ausgebaut. Das RSHA gilt als Urheber der deutschen Planungen im Osten Europas.

Der "Generalplan Ost" war das Gesamtkonzept der nationalsozialistischen Germanisierungspolitik in den osteuropäischen Ländern. In jenen Territorien also, die entweder bereits von Deutschland besetzt oder noch zu erobern waren. Der Plan sah vor, innerhalb von 30 Jahren etwa zehn Millionen "germanische Menschen" im Osten anzusiedeln. Von den Siedlungsprojekten waren neben den eroberten Gebieten in Polen und den baltischen Ländern auch Weißrussland, Teile der Ukraine, Leningrad, die Krim sowie Teile des Dnjeprbogens betroffen. Insgesamt handelte es sich um eine Bevölkerungszahl von über 45 Millionen Menschen, darunter etwa sechs Millionen Juden. 31 der 45 Millionen betroffenen Einheimischen wurden als "rassisch unerwünscht" eingeschätzt, sie sollten nach Sibirien vertrieben werden.

Nur 14 Millionen der so genannten "gutrassigen" Ansässigen hätten in ihren Heimatgebieten bleiben dürfen. In diesen dann "slawenfreien" Gebieten, so sahen es die Planungen vor, sollte die restliche Bevölkerung "klein gehalten werden". Ein Dokument spiegelt die menschenverachtenden Vorgaben wider: "Eine Vermehrung der slawischen Bevölkerung ist unerwünscht. Kinderlosigkeit und Abtreibungen sind zu ermutigen. Erziehung ist für slawische Kinder unnötig. Wenn sie bis Hundert zählen können, ist das genug. Die Slawen sollen für die Deutschen arbeiten, wenn sie nicht arbeiten können, sollen sie sterben."

Erste "Probevergasungen" im Herbst 1941

Die Umsetzung der Vernichtungsmaschinerie hatten die Nationalsozialisten, zumindest was die jüdische Bevölkerung anging, bereits im Herbst 1941 mit den ersten "Probevergasungen" und im März 1942 mit dem Beginn der "Aktion Reinhard" eingeleitet. Der Generalplan hatte zum Ziel, über den Weg von Abtreibungen, Sterilisation und Beraubung der Lebensgrundlage die slawische Bevölkerung auszulöschen. Endgültig sollte das Schicksal der Slawen nach dem angestrebtem "Endsieg" besiegelt werden.

Auf Himmlers Befehl bereitete das Stabshauptamt RFK unter Federführung von Konrad Meyer im Januar 1942 die Umsetzung des "Generalplans Ost" vor. Schon im Juni 1942 war man sich einig: Das Projekt musste innerhalb von 25 Jahren nach Kriegsende abgeschlossen sein und würde insgesamt 45,7 Milliarden Reichsmark verschlingen. Finanziell ausgebeutet, sollten die eroberten Länder selbst für die Kosten aufkommen.

Schließlich verlangte Himmler, den Generalplan in "Generalsiedlungsplan" umzubenennen. Die Bestimmungen wurden verschärft. Nun sollte die für die Ansiedlung von Deutschen vorgesehene Fläche vergrößert werden. Nach den neuen Plänen waren weit über 30 Millionen Menschen betroffen gewesen. In den ersten zehn Jahren mussten laut Himmler die "rassisch Unerwünschten", in den darauf folgenden zehn Jahren die "politisch Unerwünschten" getötet werden.

Der "Generalplan Ost" richtete sich darüber hinaus auch an zukünftige NS-Generationen. In einem Auszug aus dem endgültigen Entwurf von Juni 1942 heißt es: "Das vorgelegte Siedlungsprogramm, dass die Eindeutschung und den Siedlungsaufbau der eingegliederten Ostgebiete vorsieht, ist die Aufgabe der Nachkriegsgeneration. (...) Vor allem wird die Dauer unserer kolonisatorischen Kraft darüber entscheiden, ob es der nächsten Generation gelingt, erstmalig die nördliche und südliche Richtung der historischen Germanenzüge zu einem in der Mitte geschlossenen Raum zu verbinden und damit endgültig die europäische Kultur zu sichern."

Zynische Rentabilitätsrechnungen

Auch Angestellte und Beamte in SS-Stellen waren an der detaillierten Erstellung aller möglichen Kostenpunkte befasst, die in Zusammenhang mit der neuen Ordnung im Osten Europas standen. Penibel wurden Rentabilitätsrechnungen über den Wert von ermordeten Juden gemacht, säuberlich gegliedert nach Kosten und Erlös. Erst mit der Niederlage in Stalingrad und dem Zusammenbruch der deutschen Ostfront verlor Himmler das Interesse an seinen Plänen. Und nachdem Hitler den "Totalen Krieg" ausrief, befahl er, jede Planung von Nachkriegsprojekten ruhen zu lassen.

Der "Generalplan Ost" und der "Generalsiedlungsplan" wurden auf dem Höhepunkt der Massenmorde in Osteuropa entwickelt. Millionen russischer Kriegsgefangener und Juden waren zu diesem Zeitpunkt schon in den Todesmühlen der Konzentrationslager ermordet worden.

Nicole Bockstaller / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(