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"heute wichtig" Volle Tierheime zu Ferienbeginn – warum der Onlinehandel mit Hund, Katze und Co. verboten werden sollte

Hundewelpen im Korb
"Verstehe nicht, wie man sechs Wochen alte Hundewelpen auf der Straße verkaufen kann", sagt Tierschützer Stefan Klippstein
© Stefan Klippstein
"Ich muss nicht einmal aus dem Haus gehen, um mir einen Hund zu kaufen", kritisiert ein Tierschützer den Online-Tierhandel. Außerdem geht es um mögliche Bußgelder für Impftermin-Schwänzer.

Seit Beginn der Pandemie hat die Zahl der Haustiere in Deutschland um eine Million zugenommen – das erzählt der Tierschützer Stefan Klippstein im Gespräch mit Michel Abdollahi. Zu Beginn der Urlaubszeit würde diese Tiere vermehrt in Tierheimen abgegeben. "Das Problem ist, dass sich viele Leute nicht gut überlegen, ob sie wirklich in der Lage sind ein Tier zu halten und einfach spontan im Internet einen Hund kaufen", so Klippstein. Diese würden dann wie eine Pizza aus dem Ausland nach Hause geliefert.  

Kein Onlinehandel mit Tieren 

Daher fordert der passionierte Tierpfleger klare Richtlinien und Gesetze von der Politik. Das fange beim Hund an, gehe über den Affen, die Katze, das Meerschweinchen bis hin zum Krokodil. Niemand prüfe den Onlinehandel, so Klippstein. Oftmals seien die neuen Besitzer dann doch überfordert, schämten sich aber und verkauften das Tier weiter, statt es ins Tierheim zu geben. "Die Tiere wandern wie ein Wanderpokal durch das Internet und landen dann völlig verhaltensgestört beim Tierschutz", so Klippstein. Er appelliert: "Würde keiner diese Tiere (im Internet) kaufen, gäbe es diesen Handel nicht."

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

Podcast "heute wichtig"

Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Bußgelder für Impfterminmuffel? 

Außerdem geht es in der Folge um mögliche Bußgelder für Impftermin-Schwänzer. Mario Czaja, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Berlin, berichtet aus einem Berliner Impfzentrum, dass allein dort bis zu 200 Termine am Tag entfallen würden, weil Menschen nicht erscheinen. Er fordert daher Bußgelder für Impfschwänzer – aus der Politik kommt aber auch Kritik an diesem Vorschlag. 


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