Nach Tod von Ginsburg Machtpoker um Richteramt - darum ist der US-Supreme Court so wichtig

Supreme Court
© Samuel Corum/Getty Images / AFP
Kein US-Präsident kommt den Verfassungsrichtern vorbei, jedes Gesetz von Tragweite landet früher oder später vor dem Supreme Court. Dessen Richter nominiert der Präsident. Donald Trumps Wahl könnte Jahrzehnte beeinflussen.

Donald Trump hatte zu Zeiten, in denen er vor allem ein Reality-TV-Star war, einmal gesagt, dass die Richter-Auswahl für den Obersten Gerichtshof die wohl wichtigste Handlung des nächsten US-Präsidenten sein werde. Anders als etwa in Deutschland stehen neben Themen wie Wirtschaft oder Einwanderung auch solche Personalien ganz oben auf der To-Do-Liste des Regierungschefs.

Dass ihm diese Aufgabe je zufallen würde, hätte Trump damals, Ende 2015, wohl selbst nicht geglaubt. Doch nach dem Tod der linksliberalen Juristen-Ikone Ruth Bader Ginsburg hat der Mann im Weißen Haus nun die Chance, sogar schon den dritten Posten dieser Art zu besetzen.PAID Wiechmann zu Steuererklärung Trump


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker