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ICE-Desaster: Bahn entschuldigt sich für Pannen - und verspricht großzügige Entschädigung

Den Start auf der neuen ICE-Strecke Berlin-München nennt Bahn-Fernverkehrschefin Birgit Bohle "missglückt". Für geschädigte Fahrgäste hat sie ein besonders Weihnachtsgeschenk angekündigt: eine großzügige Kulanzregelung.  

Die Bahn kämpft mit Schnee und weiteren Problemen beim Fahrplanwechsel. "Ich möchte mich bei allen betroffenen Fahrgästen entschuldigen", sagt Birgit Bohle, die Vorsitzende des Vorstands der DB Fernverkehr AG.

Die Bahn kämpft mit Schnee und weiteren Problemen beim Fahrplanwechsel. "Ich möchte mich bei allen betroffenen Fahrgästen entschuldigen", sagt Birgit Bohle, die Vorsitzende des Vorstands der DB Fernverkehr AG.

Die Bahn hat dazugelernt. Statt Superlative anzukündigen und sich selbst zu loben, hat sich die Staatsfirma am Mittwoch offiziell für die Pannenserie am Wochenende entschuldigt. "Wir hatten nach dem Fahrplanwechsel aufgrund des massiven Wintereinbruchs große Probleme. Auch auf der Streck Berlin–München konnten wir ohne Frage keine zufriedenstellende Qualität bieten und das trotz jahrelanger intensiver Vorbereitung und hunderter Testfahrten mit Lokführern", gab Birgit Bohle klein bei. Bohle ist Vorsitzende des Vorstands der DB Fernverkehr AG.

Keiner der Herren aus dem Bahn-Vorstand, sondern eine Dame musste diesen Satz am Mittwoch sagen: "Ich möchte mich bei allen betroffenen Fahrgästen entschuldigen." Zusammen mit der Firma Alstom arbeitet das Staatsunternehmen "mit Hochdruck an der Fehleranalyse". Nach eigenen Angaben habe sich der Betrieb auf der Neubaustrecke mittlerweile stabilisiert. "Wir kämpfen jeden Tag um jeden einzelnen Zug", so Bohle.

Alle reden vom Wetter, besonders die Bahn

Auch musste sie zugeben, dass für den verpatzen Fahrplanwechsel, die Weichenstörungen und Streckensperrungen sowie der Winter - mal wieder - Schuld sei. "Aufgrund der Witterung sind 16 ICE-Züge so stark beschädigt, dass es derzeit noch zu Fahrzeugengpässen kommt."

Doch die Entschuldigung hat für Kunden auch etwas Positives. Entgegen der Fahrgastrechteverordnung, die bei Verspätungen von mehr als 60 Minuten eine Fahrpreiserstattung von 25 Prozent und ab zwei Stunden von 50 Prozent vorsieht, gibt sich die Bahn kurz vor Weihnachten besonders kundenfreundlich: "Bei Verspätungen von mehr als einer Stunde gehen wir weit über die gesetzliche Verpflichtung hinaus und werden bis Jahresende den vollen Ticketpreis erstatten.“

Die Zusage bezieht sich nur auf Fahrgäste der Neubaustrecke von Berlin nach München. Sollte die ICE-Züge mehr als 60 Minuten Verspätung haben, gibt es nicht nur den kompletten Ticketpreis erstattet, sondern zusätzlich einen Reisegutschein in Höhe von 50 Euro.

Für betroffene Kunden mit Erstattungsansprüchen wurde eine kostenfreie Rufnummer (08000 60 70 60) beim Kundendialog der Deutschen Bahn geschaltet und eine besondere E-Mail- Adresse eingerichtet: kundendialog-nbs@dbdialog.de.

Hinter der Ansage steckt die Botschaft, dass die Züge auf der neunen Prestigestecke für den Rest des Jahres nur selten eine Verspätungen von mehr als einer Stunden haben werden. Sonst dürfte während der Hauptreisezeit vor und nach den Weihnachtstagen die Kulanzregelung zum Eigentor ausarten.


Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(