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"Nur noch die Bundesliga": Schmidt: Mainzer werden in Gladbach "on Fire sein"

Mainz 05 ist derzeit nur auf dem zehnten Platz in der Bundesliga. Die Doppelbelastung durch die Europa League-Teilnahme ist das Team nicht gewohnt. Nun soll mit vollem Fokus auf die Bundesliga eine Aufholjagd beginnen.

Die Bundesliga rückt für Mainz 05 nun in den Vordergrund

Die Bundesliga wartet nun auf die Mannschaft des Mainz 05, die sich aus der Europa League verabschiedete

Auf internationalem Parkett konnte sich Mainz 05 diese Saison nicht durchsetzen. Als Gruppendritter verabschiedete sich die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt aus der Europa League. Doch jetzt ist Schluss mit den englischen Wochen und die Spieler können sich einzig und allein auf die Bundesliga konzentrieren. Dort befindet man sich derzeit auf dem mageren zehnten Platz.

"Die Premiere hat Lust auf Mehr gemacht. Das soll nicht unser letztes internationales Spiel gewesen sein", sagte FSV-Trainer Martin Schmidt nach dem 2:0 im bedeutungslosen Gruppenfinale gegen FK Qäbälä und gab das Motto für den Rest der Saison aus: "Jetzt gibt es für uns nur noch die Bundesliga. Darauf legen wir den Fokus."

In der Bundesliga wartet Borussia Mönchengladbach

Der Sieg gegen den Underdog aus Aserbaidschan durch die Tore von Alexander Hack (29. Minute) und Pablo De Blasis (40.) wird nach Ansicht von Schmidt Rückenwind für das schwere Spiel am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach geben. "Da werden wir on Fire sein", kündigte der Schweizer an.

Bis zur Winterpause wollen die Rheinhessen ihr Konto von derzeit 17 Punkten auf mindestens 20 aufstocken und dann im nächsten Jahr angreifen. Der Rückstand auf die internationalen Startplätze beträgt sieben Zähler.

Martin Schmidt kritisiert indirekt die DFL

Dass die Mainzer in der Liga derzeit nur Rang zehn belegen, machte Schmidt auch am Spielplan fest. "Wir mussten nach jeder Partie in der Europa League auswärts spielen. Das hat uns den einen oder anderen Punkt gekostet", stellte der FSV-Trainer frustriert fest und schob eine indirekte Kritik an der Deutschen Fußball Liga nach: "Ob das Zufall ist oder ob die gedacht haben, lass' die mal strampeln, weiß ich nicht."

Auch Sportdirektor Rouven Schröder hofft nach dem Ende der ungewohnten Englischen Wochen auf eine Aufholjagd in der Liga. Die Premiere in der Gruppenphase der Europa League bewertete er trotz des Ausscheidens positiv: "Mit neun Punkten Dritter zu werden hat deutlich mehr Qualität. Es war eine seriöse Geschichte." Die soll nun in der Bundesliga fortgeschrieben werden.

mrk / DPA

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