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Bundesliga im stern-Check: Warum wir uns auf RB Leipzig in der Champions League freuen sollten

Das Saison-Finale in der Bundesliga ist angerichtet. Vor den letzten beiden Spieltagen hießen die Spezialitäten dieses Wochenendes: Leipziger Feierei, Torfestival "kölsche Art" und eine versalzene Siegersuppe in Dortmund. Der stern-Check hat die entsprechenden Rezepte.

Bundesliga Spieltag RB Leipzig

Die großen Gewinner des Wochenendes: Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig jubeln im Berliner Olympiastadion

So liefen die Spiele

Hier finden Sie alle Ergebnisse, Tabellen und Highlights im Überblick

Der Aufreger des Tages

"Schiri ist auch ein Scheiß-Job", sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel. "Die mag ja keiner." Vor allem nicht die TSG nach ihrer Niederlage im vorgezogenen Endspiel um die direkte Champions-League-Qualifikation beim BVB. Grund für den Unmut: Dortmunds Marco Reus stand vor seinem Treffer zum 1:0 in der 4. Minute satte anderthalb Meter im Abseits. Während des Spiels gab es deshalb wütende Proteste der Hoffenheimer, anschließend redete sich Nagelsmann in Rage über Schiedsrichter Felix Brych und sein Team: "Aber als Argument kann nicht gelten: 'Ich habe es nicht gesehen.' Das ist der Job. Wenn ich nie was sehe, gibt es nur Fehlentscheidungen." Besonders den Vierten Schiedsrichter stellte der 29-Jährige in Frage, in dem er vorschlug, ihn offiziell "Aufpasser" zu nennen: "Dann weiß jeder, dass er nicht aufs Spiel achtet, sondern auf die Trainer."

Dieses Tor sollten Sie (nochmal) sehen

In dieser Woche sollten sie nicht nur ein Tor nochmal sehen, sondern sieben, und Sie sollten nicht nur sieben Tore nochmal sehen, sondern ein ganzes Spiel: Das atemberaubende Offensivfeuerwerk, das der 1. FC Köln und Werder Bremen im Freitagabendspiel abfackelten, muss zu den besten Bundesliga-Partien der letzten Jahre gezählt werden. 90 Minuten, die sich der Fan gut und gerne nochmal in Gänze zur Gemüte führen kann. Am Ende hatten die Kölner auch dank ihres überragenden Doppeltorschützen Anthony Modeste (jetzt 25 Saisontore) die Nase mit 4:3 knapp vorn - aber so abgedroschen es klingen mag: Einen Verlierer hatte dieses Duell um die Europa-League-Plätze nun wirklich nicht verdient.

Gewinner des Tages

An RB Leipzig scheiden sich besonders bei den Fans von Traditionsvereinen die Geister. Aber die Leistung beim 4:1 gegen die Hertha in Berlin, mit der sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl die Teilnahme an der Champions League sicherte, machte auch beim neutralen Zuschauer schon mächtig Eindruck. Spätes Highlight: Der Doppelpack des eingewechselten Davie Selke. Keine Frage: Mit dem rasanten Fußball, den die Sachsen im Olympiastadion zeigten, sollten sich echte Fußball-Freunde (auch die besonders traditionsbewussten!) auf die Auftritte des Teams in der Königsklasse freuen.

Und dass in Leipzig nicht nur auf Perfektion getrimmte Fußballroboter am Werk sind, bewies Hasenhüttl nach Abpfiff höchstselbst, als er mit Tränen in den Augen vor der Kurve der RB-Fans feierte: "Der ganze Druck des Jahres hat sich da gelöst", so der Trainer hinterher. "Diese Momente, die wir erleben dürfen, müssen wir jetzt genießen." Und zwar in vollen Zügen, wie er betonte: "Vor Mittwoch will ich keinen Spieler auf dem Trainingsgelände sehen!"

Leipzig Davie Selke

RB-Stürmer Davie Selke jubelte nach seinem Doppelpack in Berlin mit den Mannschaftskollegen vor der Leipziger Kurve

Verlierer des Tages

Wenn BVB-Boss Hans-Joachim Watzke verbal ein bisschen über das Ziel hinausschießt, trifft es normalerweise die ungeliebte Konkurrenz aus München oder Leipzig - an diesem Wochenende aber brachte er ausgerechnet den eigenen Trainer vor dem so wichtigen Spiel gegen Hoffenheim in eine prekäre Lage, indem er im "WAZ"-Interview von einem Dissens mit Thomas Tuchel bezüglich des Nachholspiels in der Champions League gegen den AS Monaco im Anschluss an das Attentat auf den Mannschaftsbus berichtete. Tuchel zeigte sich vor dem 2:1 gegen Hoffenheim irritiert, aber betont zurückhaltend ob der Aussagen seines Vorgesetzten. Das Thema sei groß für einen Spieltag, aber: "Wir können uns nicht ablenken lassen. Das ist heute ein bisschen schwerer als sonst. Ich verbiete mir, darüber nachzudenken und darauf einzugehen." Auch nach dem Spiel wollte der Trainer für das Interview von Watzke "keine Energie" aufbringen. Aber was Tuchel ehrt, macht seinen Chef zum Verlierer dieses Spieltages - denn der BVB gewann am Samstag sicher nicht wegen des Fasses, das Watzke ziemlich unnötigerweise aufgemacht hat - sondern trotzdem. 

Bild des Tages

Bundesliga Bild des Tages Reinhold Beckmann

Man kann es durchaus als Ende einer Ära bezeichnen: Nach 14 Jahren moderierte Reinhold Beckmann am Samstag seine letzte "Sportschau"-Sendung. Zum Abschied überreichte ihm ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky die inzwischen legendäre rote Jeansjacke, mit der er 1992 die erste „ran"-Sendung moderiert hatte. Beckmann bescheinigte sich selbst ein "mulmiges Gefühl" ob seines Abschieds. So geht es auch vielen Weggefährten aus der Branche. Darmstadt-Trainer Torsten Frings sagte stellvertretend: "Die Fußballwelt wird Reinhold vermissen!"

 

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(