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Nach dem Finale in der Formel 1: Rosberg hat viel Biss, aber zu schwache Nerven

Lewis Hamilton ist Weltmeister geworden, weil er über die ganze Saison im Rennen besser war als Nico Rosberg. Will der Deutsche den Briten im nächsten Jahr schlagen, muss er sich steigern.

Von Tim Schulze

Nico Rosberg verpasste den WM-Titel in der Formel 1

Nico Rosberg verpasste den WM-Titel in der Formel 1

Es gibt keinen Sport, der technisch auch nur annähernd so komplex ist wie die Formel 1. Die Rennautos sind Gebilde, in die viele Millionen Euro an Entwicklungsgeldern fließen und an denen Hundertschaften von Ingenieuren herumwerkeln - an jedem Wochenende. Das bringt dem Sport oft den Vorwurf ein, dass die technische Komponente wichtiger sei als die fahrerischen Qualitäten des Piloten.

Das stimmt zwar häufig. In dieser Saison sind Spitzenpiloten wie Sebastian Vettel oder Fernando Alonso in ihren unterlegenen Autos regelmäßig hinterhergefahren. Gegen die Silberpfeile von Lewis Hamilton und Nico Rosberg hatten sie keine Chance. Deshalb ist es umso spannender, wenn zwei nahezu gleich starke Piloten im gleichen Auto sitzen - so wie bei Mercedes. Das Duell zwischen dem Briten und dem Deutschen wurde rein sportlich entscheiden. Auch die Faktoren Glück/Pech/technisches Versagen spielten selten eine entscheidende Rolle. Beide Piloten liegen hier gleichauf.

Rosberg droht das Mark-Webber-Syndrom

Deshalb bleibt nur ein Fazit: Lewis Hamilton war der bessere Fahrer - und Nico Rosberg muss sich verbessern, wenn er nicht wie Mark Webber enden will, der vier Jahre lang gegen Sebastian Vettel den Kürzeren zog. Rosberg verlor mit Stil, das muss man ihm lassen - und er war ein verdammt harter Gegner. Hamilton konnte sich bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi nicht sicher sein, seinen zweiten Titel zu holen. Beide Piloten haben sich ein hinreißendes Duell geliefert.

Aber was fehlt dem Deutschen noch? Zu Saisonbeginn eilte ihm der Ruf voraus, zu brav zu sein. Dieses Urteil hat Rosberg widerlegt. Wir erinnern uns: In Monaco bremste er Hamilton im Qualifying durch einen Trick aus, in dem er in einer Kurve liegen blieb und dem Teamkollegen eine gute Zeit vermasselte, während er selbst von der Pole Position startete und das Rennen gewann. Im Fahrerlager glaubte niemand daran, dass da ein technischer Defekt schuld gewesen sei. In Spa-Franchorchamps schlitzte Rosberg dem Briten den Reifen auf - an Biss und einem soliden Repertoire an miesen Tricks mangelt es Rosberg also nicht.

Nein, der Grund für Rosbergs Niederlage im Titelrennen liegt schlicht und ergreifend daran, dass Hamilton der bessere Racer ist. Die Zahlen sprechen für sich. Während Rosberg in der Qualifikation elf Mal siegte, gewann er nur fünf Grand Prixs. Hamilton startete sieben Mal von Platz Pole Position, gewann aber elf Mal. Vier Mal überholte der neue Weltmeister Rosberg im Rennen. Vor allem zu Beginn und zu Ende der Saison dominierte Hamilton klar. Das entscheidende Manöver gelang ihm im viertletzten Rennen in Austin, als er den Deutschen aufschnupfte, als würde ein Porsche gegen einen Golf antreten. Als "ekelhaft" beschrieb Rosberg das Gefühl hinterher, vom Teamkollegen im gleichen Auto einfach so überholt zu werden.

Ein Champion braucht starke Nerven

Rosberg fehlte es in einigen Drucksituationen an Nervenstärke - und die braucht ein Champion unbedingt. Zwei Beispiele: In Austin hatte er an seinem Lenkrad den falschen Knopf gedrückt, um zusätzlichen Power zu bekommen und Hamiltons Angriff zu kontern. In Monza verbremste er sich zwei Mal schwer. Rosberg weiß das genau. Dem Onlineportal Motorsport-Total.com gestand er: "Über das Jahr war Lewis ein ganz bisschen besser. Er hat verdient gewonnen. (…) Ein bisschen muss ich noch finden im Rennen. Und das kann ich auch finden"

Hamilton kennt das. Auch ihm wurde jahrelang vorgeworfen, im entscheidenden Moment Fehler zu machen, obwohl er nachweislich von Beginn seiner Karriere an genug Aggressivität und überbordenden Ehrgeiz mitbrachte. Jetzt ist der 29-Jährige nach sieben Jahren zum zweiten Mal Weltmeister geworden. Er hat dazu gelernt. Rosberg kann das auch.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(